Bananenware für alle!

Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeitigt als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.

Wer hat’s gesagt? Christian Drosten. Wann hat er es gesagt? Im Mai 2010. Gemeint war die Schweinegrippe. Die Namen der Virusinfektionen, die man zu tödlichen Pandemien hochquasselt, ändern sich. Aber die Sprüche bleiben immer die gleichen. Was Drosten hier verkündet, ist das eherne Gesetz, mit dem alles gerechtfertigt werden kann.

Man muss sich diese Blaupause vergegenwärtigen, wenn es um den Corona-Impfstoff geht. Andernfalls versteht man einfach die hohe Weisheit der Pandemiebekämpfung nicht, mit der Bäume ausgerissen werden, wo keine sind. Egal, wie stark die Nebenwirkungen eines Impfstoffs auch sein mögen – man behauptet einfach, ohne Impfungen wäre alles viel schlimmer. Die Menschen fallen seit mehr als acht Monaten auf diesen Trick herein, was die Nichtwirkung von Lockdowns, Maskenpflicht und anderen Nonsens-Maßnahmen angeht.

Schlimmste Kollateralschäden werden ausgeblendet oder billigend in Kauf genommen. Das seien Opfer, die nun einmal gebracht werden müssten, um den viralen Super-GAU zu verhindern. Millionen Kinder verhungern zusätzlich? Na und? Die Kleinen „da unten“ müssen eben in den sauren Apfel beißen, den sie nicht haben, damit das kurze Restleben unserer Neunzigjährigen mit schweren Folgeschäden durch Intubation versüßt werden kann. Der Spahn hat’s gegeben, der Lauterbach hat’s genommen.

Fun Fact: Viele Leute behaupten, es komme auf jedes Leben an, und verurteilen zugleich diejenigen, welche es nicht für eine Katastrophe halten, dass schwerkranke Menschen in überdurchschnittlich hohem Alter mit einer Atemwegsinfektion sterben. Aber eilig auf den Markt geworfene Impfstoffe, die allen Menschen als Bananenprodukt zwangsverabreicht werden sollen, sehnen sie geradezu herbei. Impfschäden hin, Impftote her. Fröhliches Tappen im Dunkeln.

Warum sind die Impfstoffe krumm? Foto: Rosendahl, Public domain, via Wikimedia Commons

Schließlich handele es sich bei Corona um einen Notfall, und da könne man nicht zimperlich sein. Zwar ist die Infection Fatalaty Rate nicht besonders hoch, aber – siehe oben – ohne Dings und Bums wäre sie viel höher. Professor Becker von der Uni Marburg erläutert:

Für eine normale Zulassung habe man noch nicht alle Daten, erklärt Becker. „Die werden dann nachgereicht.“ Doch fehlt so die Zeit, alle möglichen Nebenwirkungen auszutesten, bevor der Impfstoff auf den freien Markt kommt. „Von dem, was wir wissen, sind die Nebenwirkungen sehr mild“, sagt Becker. Das Impfstoff-Profil werde sehr genau beobachtet – allerdings erst, wenn die Impfungen bereits laufen. „Das ist der Sinn von so einer Notfallzulassung.“

Bananenware reift beim Verbraucher. Man beachte: Alle denkbaren Nebenwirkungen sind a priori mild, denn auch hier gilt Drostens Law. Die Leute sollen sich gefälligst nicht so haben! Wer verlangt, dass Impfstoffe nachgewiesenermaßen gegen das Virus schützen sollen, ist ein rechtsextremer Verschwörungstheoretiker. Professor Wieler klärt auf:

Wir wissen nicht, was, wie oder wo, aber wir gehen alle davon aus, dass im nächsten Jahr Impfstoffe auf die Bevölkerung losgelassen werden. Und diese schreit dann vor Glück: WHO let the dogs out? WHO-WHO-WHO-WHO! Was macht es schon, wenn der Impfstoff womöglich gar nicht gegen Corona schützt? Denn – jetzt alle im Chor! – ohne ihn wäre alles noch viel schlimmer. Überhaupt sollen die Menschen sich nicht einbilden, dass sie nach verabreichtem Impfstoff wieder auf die Wiese laufen dürfen, um dort nach Herzenslust zu spielen. Nein, liebe Kinder, dann kommt nämlich Doktor Hampelmann und schickt euch in den Stubenarrest.

Der WHO-Generaltedros und sein warziger Knecht Ryan verkünden bereits, dass zwangsverabreichte Nonsens-Impfstoffe die anderen Nonsens-Maßnahmen nicht überflüssig machen. Wenn Maßnahmen nicht wirken, wird einfach behauptet, sie seien alle zusammen als „Bausteine“ wirksam. Doch wie heißt es so schön in Beethovens Fidelio: „Wenn sich nichts mit nichts verbindet, ist und bleibt die Summe klein.“

Gewitzte könnten an dieser Stelle das Wort „Emergenz“ in den Raum hineinraunen. „Emergenz“ bedeutet, dass beim Zusammenspiel von Elementen Eigenschaften auftauchen, die sich nicht aus den Eigenschaften der Elemente erklären lassen. Wenn man also ganz, ganz, ganz viel Unsinn auf einmal anstellt, taucht vielleicht ein Sinn auf, der nicht Hans-Werner mit Vornamen heißt. Stop Making Sense! Dann steht gleichnamiger -nmann noch in diesem Jahr vor Ihrer Tür. Schließlich ist bald Weihnachten. Ein veritabler Impfschaden mit letaler Frühvollendung wäre doch wirklich mal was Anderes, finden Sie nicht? „Wie soll ich dich empfangen?“, wird das offizielle Impfstoff-Weihnachtslied. Mit einer Dornen-Coron‘.

Kenner ahnen es schon: Die Pandemie ist auch dann nicht vorbei, wenn Impfstoffe zur Verfügung stehen. Doch die Menschen werden weiter mit dem Spruch gefoppt: „Der Horizont ist bald erreicht“. Sie sind nämlich nicht in der Lage zu googeln, welche Eigenschaften der Horizont hat. Vielleicht glaubt man auch hier an die Emergenz: Wenn nur genug Schaden angerichtet wird, steigt der erreichte Horizont wie Phoenix aus der Asche einer restlos zugrundegerichteten Welt und macht Heile, heile-Gänsje. Ganz bestimmt.

Bis es soweit ist, sollte es nach dem Willen der Politiker patriotische Pflicht sein, sich impfen zu lassen. Das sehe ich ganz genauso. Ich impfe mich mit Bölkstoff:

Der wirkt garantiert und macht in ausreichender Dosis immun gegen alles. Leider hält der Schutz nicht lange an, sodass die Impfung täglich aufgefrischt werden muss. Dies ist höchste Covidiotenpflicht. Prosten gegen Drosten!