»Tiere wollen leben.«

Sprüche wie »Tiere wollen leben!« oder »Alle Tiere wollen leben« fehlen auf keiner Veganer-Demonstration oder Mahnwache vor Schlachthöfen. Der »Lebenswille« der Tiere scheint für jeden offenkundig zu sein. Deshalb wird er von Aktivisten so gerne bemüht, um »Tierausbeuter« an den Pranger zu stellen. Wenn Veganer »Tiere wollen leben« rufen, soll man sich »also darf man sie nicht töten« hinzudenken.

Quo vadis Lebenswille?

Streng genommen kann man lediglich feststellen, dass Tiere leben; der dazugehörige Wille ist hingegen nirgendwo auszumachen. Damit etwas als lebendig gelten kann, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein – wie Abgrenzung von der Außenwelt, Stoffwechsel, Selbstregulation, Fortpflanzung, Vererbung, Wachstum und Entwicklung. Hierbei gibt es auch Grenzfälle (zum Beispiel Viren). Was aber in all diesen Definitionen fehlt, ist ein zusätzlicher Wille, der gleich einem fünften Element als eigentliche Kraft wirkt, die den ganzen Apparat erst zum Laufen bringt.

Die Vorstellung, dass noch etwas zu den genannten Kriterien hinzukommen müsse, damit Leben sei, hat sich bis ins zwanzigste Jahrhundert gehalten (Vitalismus), ist aber mit der modernen Biologie nicht mehr gut vereinbar. Laut dem berühmten Naturwissenschaftler Isaac Newton ist stets diejenige Theorie vorzuziehen, welche mit den wenigsten unbewiesenen Annahmen auskommt (Sparsamkeitsgrundsatz). Die Biologie erzielt seit Darwin hervorragende Ergebnisse, gerade weil sie auf jenen Zusatz verzichtet.

Soll der Lebenswille der Tiere daran erkennbar sein, dass sie sich auf alle mögliche Arten dem Tod (Zerfall) entgegenstemmen, dann haben ihn auch Pflanzen, Pilze, Einzeller – kurz: sämtliche Lebewesen. Denn sie alle müssen sich mit einem gewissen Aufwand erhalten, sonst sterben sie. Genau das unterscheidet sie ja von unbelebter Materie.

Ein Stein ist derart tiefenentspannt, dass er sich keinerlei Mühe zu geben braucht, um als Stein zu existieren. Auf lange Sicht zerbröselt er einfach, ohne zu murren. Das arme Pantoffeltierchen dagegen muss sich schon erheblich mehr abstrampeln, um zu bleiben, was es ist. Damit es gepflegt zerbröseln kann, muss es umständlicherweise erst seine Existenz als Pantoffeltierchen beenden.

Der »Lebenswille« kann als solcher also kein Grund sein, Tiere nicht zu töten. Wenn man diesen unterstellt, müsste sich das Tötungsverbot logischerweise auf alle Lebewesen erstrecken.

Leben, das leben will …

Tatsächlich haben manche Denker diese Konsequenz gezogen, zum Beispiel Albert Schweitzer (1875–1965). Ihm zufolge haben Lebewesen ohne Ausnahme den gleichen Lebenswillen. Deshalb lehnt er auch jede moralische Rangordnung ab. Ob Affe oder Amöbe – ein Lebewesen zu töten ist stets gleich großes Unrecht.

Schweitzer hat die absurden Konsequenzen seiner Auffassung dankenswerterweise nicht verschwiegen: Menschen machen sich permanent schuldig, weil sie es nicht vermeiden können, sich als Lebewesen auf Kosten anderer Lebewesen zu erhalten, sofern sie selbst leben wollen.

Was unvermeidlich ist, kann aber nicht Gegenstand der Moral sein. Man kann zum Beispiel die Verdauung nicht sinnvoll als unmoralisches Treiben verurteilen, bloß weil Menschen sich auch entschließen können, in den Hungerstreik zu treten, die Verdauung zum Erliegen zu bringen und daran zu sterben.

Schweitzers Ethik der »Ehrfurcht vor dem Leben« ist in Deutschland sehr populär. Ob sie jedoch zu mehr taugt als zu fortwährender Zerknirschung, sei dahingestellt. Der Philosoph Norbert Hoerster bemerkt kritisch, auf Basis dieser Ethik gebe es »keine überzeugende Lösung für auch nur einen einzigen moralischen Konflikt«.

Trotzdem ist jeder, der aus dem »Lebenswillen« unmittelbar ein Tötungsverbot ableiten will, auf eine Ethik Marke Schweitzer verpflichtet. Wer in der Logik A sagt, muss auch B sagen – selbst wenn »B« dann »Blödsinn« bedeuten sollte.

Wie wir?

Oft hört man auch, dass Tiere leben wollen wie wir. Dies führt dann in die Irre, wenn damit gemeint ist, dass sie in der gleichen Weise wie Menschen etwas wollen. Im Gegensatz zu anderen Lebewesen pflegen Menschen nämlich meist mit Vorsatz zu wollen. Was bedeutet das? Menschen sind ganz offensichtlich als einzige Spezies fähig, Wünsche zweiter Ordnung zu bilden, sich also zum Beispiel als Heroinsüchtige zu wünschen, keinen Wunsch nach Heroin zu haben.

Ein junges Paar kann beschließen, erst ein Studium zu absolvieren, bevor es sich den gemeinsamen Kinderwunsch erfüllt. Kann aber der Hirsch sich frei entscheiden, dieses Jahr auf anstrengende Rangkämpfe und zehrende Dauerbegattung zu verzichten, weil er lieber die schöne Natur genießen will?

Menschen können ihre Strebungen, Bedürfnisse, Wünsche und Ziele prüfen und im Hinblick auf höherstufige Wünsche oder Ziele unter Abwägung von Gründen verändern. Sie können sich die Erfüllung von Wünschen erster Ordnung ein ganzes Leben lang versagen – zum Beispiel durch Zölibat, eheliche Treue, Alkoholabstinenz – und sogar infolge einer negativen Lebensbilanz den Freitod wählen. Dass Tiere sich aus freiem Entschluss umgebracht hätten, ist zumindest nicht bekannt (auch von Lemmingen nicht). Es gibt keine Hinweise darauf, dass Tiere persönliche Lebensbilanzen erstellen.

Warum sollten sich Tiere also noch zusätzlich wünschen, was sie ohnehin nicht vermeiden können? Das wäre zwar theoretisch möglich, aber nicht sehr plausibel. »Um sich das Weiterleben zu wünschen, muss man ein Konzept der eigenen Sterblichkeit haben«, schreibt der Tierrechtler Tom Regan. Man muss wissen, dass man sterben wird.

Der Hirnforscher Wolf Singer glaubt, dass Tiere nicht in der Lage seien, ihren eigenen Tod zu antizipieren, weil ihnen die dazu notwendigen Frontalhirnstrukturen fehlen. Letzteres ist zumindest für diejenigen ein triftiger Einwand, welche moralischen Status von neurologischen Fakten abhängig machen. Und dies wiederum ist bei den vielen Tierrechtlern und Veganern der Fall.

Fazit

Man kann mit guten Gründen abstreiten, dass Tiere einen Lebenswillen haben. Mit noch besseren Gründen kann man bestreiten, dass Tiere in gleicher Weise etwas wollen wie Menschen. Menschen können aus freiem Entschluss ihr Leben beenden oder beenden lassen. Nur unter dieser Voraussetzung hat die Aussage »Ich will leben!« Nachdruck. Im anderen Fall wird man vom Leben gewissermaßen gar nicht erst gefragt. Tiere führen kein Leben, sondern werden vom Leben geführt.

16 Gedanken zu „»Tiere wollen leben.«

  1. Der Lebenswille ist nicht identisch mit dem bewusst gemachten Wunsch nach Leben. Das Murmeltier, das vor dem Adler flüchtet, oder die Gazelle, die vor dem Löwen davonrennt, ist eins mit ihrem Lebenswillen, auch wenn weder das Murmeltier noch die Gazelle über Leben, Tod und Sterblichkeit reflektiert. Hätten diese Beutetiere keinen Lebenswillen, würden sie nicht um ihr Leben rennen. Pflanzen haben denselben Willen zum Leben, denn sonst würden sie ja keine Giftstoffe gegen ihre Fressfeinde ausbilden. Ob das Lebewesen darüber reflektiert oder nicht, ist nebensächlich.

    Wenns ums Essen geht, steht doch offenbar ein Lebenwille gegen den Anderen. Es gibt keinen vernünftigen Grund, beim eigenen Lebenswillen Abstriche zugunsten des Lebenswillens von Tieren oder Pflanzen zu machen. Warum sollte mein eigenes Leben mir weniger wert sein als das von Tieren? Wenn also der Fisch oder das Schnitzel mich am Leben erhält, dann ist es vollkommen okay, den Fisch und das Schnitzel zu essen. Und zwar gerade deshalb, weil auch die Pflanze am Leben hängt, dh einen Willen zum Leben hat.

    Statt den Tieren und Pflanzen den Lebenwillen abzusprechen, wäre es zielführender, auf die Priorität des eigenen Lebenswillens zu verweisen. Es ist im Einklang mit diesem Lebenswillen, das eigene Leben als das höchste Gut anzusehen, zu erhalten und weiterzugeben.

    Der Veganer verlangt von sich selbst und anderen, den eigenen Lebenswillen zugunsten des Lebenswillens von Tieren zurückzunehmen. Das eigene Leben soll uns nicht mehr wert sein als das Leben eines Tiers. Das ist Verrat an sich selbst. Wer sein eigenes Leben nicht über das des Tiers setzt, verachtet sein Leben. Deshalb ist die Haltung des Veganers die der Lebensverneinung.

    Die eigentliche Perversion besteht darin, die Nahrungsaufnahme an sich zu kriminalisieren, indem eben zwischen dem Erhalt des eigenen Lebens und dem Erhalt eines Tierlebens gar nicht mehr unterschieden wird. Diese Kriminalisierung funktioniert nur, weil das Tier zu sehr vermenschlicht wird. Aber wenn man dann im Gegenzug dem Tier den Lebenswillen abspricht und es verdinglicht, ist damit nichts gewonnen, im Gegenteil.

    • Richtig, wenn man Tieren Lebenswillen zuspricht, muss man ihn allen Lebewesen zusprechen. Und das ist selbstverständlich nicht dasselbe wie der bewusste Wunsch des Menschen, zu leben. Das habe ich ja im Artikel geschrieben.

      Ich spreche nichts ab, ich kritisiere das Zusprechen. Wer meint, einen Lebenswillen postulieren zu müssen, ist in der Beweispflicht. Wer sogar meint, Tiere wollten in gleicher Weise leben wie Menschen, der ist noch viel mehr in der Beweispflicht.

      Das fliehende Murmeltier sei »eins« mit seinem Lebenswillen, sagen Sie. Dies taugt aber nicht zur Begründung, warum man einen solchen überhaupt annehmen soll. Sie behaupten das einfach. Ich weiß nicht einmal genau, was Ihre Behauptung bedeuten soll. Ist das Murmeltier ansonsten »uneins« mit seinem Lebenswillen? Und wenn ich mir eine TV-Sendung ansehe – bin ich dann eins mit meinem Fernsehguckwillen? Lasse ich den Fernseher aus, bin ich dann uneins mit jenem Willen?

      Wenn irgendwas verdinglichend ist, dann ist es der Begriff des Willens selbst. Ich hingegen verdingliche gar nichts, wenn ich sage, dass es für Behauptung x keine gescheite Begründung gibt. Genau darum geht es in meinem Artikel. Was man darüber hinaus alles sollte, müsste oder könnte, ist nicht Thema das Artikels.

      • Dass das Murmeltier flieht, ist doch der sichtbare Beweis für den Lebenswillen. Aus welchem Grund, wenn nicht aus dem Grund leben zu wollen, sollte ein Beutetier vor dem Raubtier fliehen?

        Der Lebenswillen wird in der subjektiven Erfahrung in seiner einfachsten Form als Lust- und Unlustempfinden erlebt und differenziert sich dann weiter aus in Hunger, Schmerz, Paarungstrieb u.a. Dass der Mensch diese Ebene mit dem Tier teilt, ist die einfachste Hypothese, wenn man davon ausgeht, dass der Mensch einen gemeinsamen Vorfahren mit dem Affen hat. Das akzeptieren Sie schon, oder? Beim Mensch differenziert sich die subjektive Erfahrung nur noch weiter aus zu Bewusstsein (was man in rudimentären Ansätzen auch bei manchen Tieren findet) und zur Möglichkeit von Gedanken, Abstraktion und Reflexion.

        Die Möglichkeit zu Gedanken, Abstraktion und Reflexion ist jedoch nur ein kleiner Teil der subjektiven Erfahrung. Diese Möglichkeit, über das Leben und den Tod nachzudenken, unterscheidet den Menschen vom Tier.

        Die weitaus kompliziertere Hypothese ist jedoch, dem Menschen eine subjektive Innenwelt zuzusprechen und sie der Tier- und Pflanzenwelt vollkommen abzusprechen. Wie will man das begründen? Wie das beweisen? Vor allem, wenn man annimmt, dass das Leben einen gemeinsamen Ursprung hat, eine Annahme, die durch die Genetik ja erhärtet wurde: Der Aufbau der DNA ist bei allen Lebewesen gleich.

        Es liegt auf der Hand, auch bei Tieren und Pflanzen eine subjektive Innenwelt anzunehmen, die nur nicht in die Möglichkeit der bewussten Reflexion ausdifferenziert ist.

        Wenn Sie freiwillig TV gucken, steckt dahinter ein Lustgefühl, was denn sonst? Mit wenig Aufwand möglichst viele Reize abzubekommen, wird als lustvoll empfunden. Die Akteure der Spielfilme handeln zudem anstelle der Zuschauer, so werden wertvolle Kalorien gespart, was für den Affen in uns dem Lebenswillen dient. Und wenn sie Nachrichten oder Wissenssendungen gucken: Bescheid zu wissen, dient dem Lebenswillen.

        Wenn Sie keine Lust dazu haben, gucken Sie auch nicht TV. Jede Wette, dass Sie dann was anderes machen. Der Mensch wird in weiten Teilen genauso vom Leben geführt wie die Tiere und Pflanzen, es ist nur ein geringer Anteil in ihm, der ein Leben führt.

        Ihre Argumentation erinnert mich an die 60er Jahre. Da hat man mit ähnlichen Gründen Babies das Schmerzempfinden abgesprochen – weil das Nervensystem noch nicht voll ausgebildet ist – und sie ohne Narkose operiert.

        • Sie schreiben alles Mögliche. Mit dem, was ich geschrieben habe, hat das wenig zu tun. Sie sind doch Philosoph. Dann wissen Sie ja, was eine kohärente Argumentation ist. Es bedeutet jedenfalls nicht »freies Assoziieren«. Ich mag mich an Ihren Assoziationen und Erinnerungen nicht abarbeiten.

          • Coole Diskussionskultur hier, wow! Okay. Dann eben tschüss.

            Im übrigen könnte ich Ihre Argumente sogar nachvollziehen, wenn anstelle von „Lebenswillen“ in dem Artikel „Tierleid“ stehen würde. Für diesen Begriff treffen die Argumente weit eher zu.

          • Was ich schreibe, mag sich schroffer lesen, als es gemeint ist. Ich bin aber einfach nur nüchtern. Ich finde Ihren Vortrag nun einmal etwas wirr und nicht kohärent. Sie springen meiner Meinung nach doch sehr hopplahopp von einer Behauptung zur anderen. Ich weiß genau, worauf Sie hinauswollen, aber ich bin der falsche Adressat. Dass ein Murmeltier irgendwo hinläuft, beweist absolut nicht, dass es einen Lebenswillen hat, es beweist nicht mal, dass es flieht. Das ist die strenge Sichtweise, auf die man solche Diskussion erst einmal herunterkochen muss, weil sie sonst aus dem Ruder laufen und ins freie Phantasieren übergehen. Genau in diesen Lücken verstecken die ethischen Veganer ihre gesamte Ideologie. Deswegen bin ich da so pingelig.

            Mich stört Ihr Begriff von »Lebenswillen«. So wie Sie ihn formulieren, klingt es arg nach einer verdinglichten, metaphyischen Auffassung des Willens Marke Schopenhauer oder nach Vitalismus. Und diese Konzepte kann man mit sehr guten Gründen zurückweisen.

            Ich denke, dass wir uns durchaus weitgehend einigen können. Ich stimme Ihren Folgerungen ja zu. Wenn man einen Lebenswillen unterstellt, dann … Es ist richtig, dass dies ein gutes Argument gegen ethische Vegetarier ist. Ich setze nur eine Etage tiefer an und mache darauf aufmerksam, dass man auch den Lebenswillen bestreiten kann. Der Zweck ist, derlei Behauptungen, die alle für selbstverständlich halten, begründet in Zweifel zu ziehen. Das ist in Diskussionen mit ethischen Vegetariern wichtig, damit man nicht ohne Not zuviele Konzessionen macht. Und ich bin der Meinung, dass dies die Aufgabe der Philosophie ist: das scheinbar Offensichtliche infrage zu stellen.

            Bitte seien Sie nicht sauer, dass ich nicht ausführlicher antworten kann. Ich habe nicht immer die Zeit dazu. Deshalb habe ich geschrieben, dass ich mich an Ihren Assoziationen und Erinnerungen nicht abarbeiten mag. Ich meine, dass es nichts zur Sache tut, woran Sie meine Ausführungen erinnern. Auch das schreibe ich ohne Grimm.

          • Da hat der Herr Alfs wohl noch die Kurve gekriegt, was, Herr Philosoph? Die Kurve der Freundlichkeit auf dem geraden Weg des Fleischgenusses und der Lebensbejahung, Lebensweg! Denn: immer recht freundlich, smile!

          • Herr Alfs, das glaube ich nicht. Wer einen guten Braten macht, hat auch ein gutes Herz (Wilhelm Busch). Ich bitte von Herzen um Entschuldigung für eventuelle Brüskierung durch meine Kritik. Für meine Kritik selbst möchte ich nicht entschuldigt zu werden bitten. Denn meine Wenigkeit hat sie mit konstruktiven Vorschlägen verknüpft. Ich bin nicht vom Fleische der Veganer, dass ich ich nur stänkern würde. Da mache ich mich nicht vorne rum für andere sichtbar klein, um mich hintenrum ganz groß zu fühlen. Sie sind doch auch nicht so ein feiger Veganertyp. Wir sind unserer Natur verbunden und damit möglicherweise ganz individuelle Gewächse, aber wir sind jeder auf seine Weise für eine gemeinsame Sache. Egal wie es ausgeht. Schönen Sonntag abend, werter Herr Alfs!

    • @fingerphilosoph: Mir vergeht schon während des ersten Absatzes deines Kommies die Lust, da überhaupt weiterzulesen. Dass die von dir beschriebene Interpretation eines Lebenswillens nicht zugrundegelegt werden KANN, wird im Artikel doch bereits ausführlich behandelt. Warum also dieses „Ja, aber …“?

      Du meinst sicher das Richtige, aber du argumentierst falsch! Das halte ich für das Hauptproplem bei den ganzen Veganerdiskussionen. Wenn ihr die Argumentation der Veganer*innen erst gar nicht versteht, könnt ihr sie auch nicht entkräften. Deshalb lachen die über euch.

      • Eben! So entziehen wir dem Veganer-Kartell nie den Boden unter den mageren Füßen! Aber der Fingerphilosoph ist wohl auch ein Anti-Veganer. Seien wir doch freundlicher zueinander. Wir sind nicht so wie die grimmige menschenfeindliche Veganerbande. Uns verbindet eine Bande. Die Bande des gesunden Menschenverstandes (ohne Mangelschäden im Kopf), des guten Geschmacks in der Umgangsform wie der Ernährungsform. Wir sind normal, gesund, natürlich, naturverbunden und ideenreich und nicht ideologisch!

          • Sie, werte Frau Paulsen, und Sie können gerne auch Sie zu mir sagen, haben wohl keine gute Kinderstube genossen.

            Des Schweines Ende ist der Wurst Anfang (auch Wilhelm Busch, so, wenn der null Humor hatte, dann haben Sie wohl einen ganz speziellen Humor!). Guten Abend!

  2. „Streng genommen kann man lediglich feststellen, dass Tiere leben; der dazugehörige Wille ist hingegen nirgendwo auszumachen.“ usw.

    Liest sich wie eine wenig aussichtsreiche Verteididigungsschrift, die der Anwalt gestrickt hat, um seinem Mandant etwas Augenwischerei zu bieten und für sich selbst noch was abzurechnen. Genau so wenig Fleisch dran und verstiegen-konstruiert wirkend.

    Da sollte schon mehr aufgefahren werden gegen die veganen Möchtegern-Menschheitszerstörer. Wie wäre es mit Positive Campaigning?

    Kleines Brainstorming gefällig? –> Fleisch gibt Lebenssaft, für ein Land, in dem Milch und Honig fließen und das Fleisch sauzart im Munde zergeht, Fleisch: Wir schenken Tieren Leben und Menschen Fleisch, Ohne Sau im Stall kein Schwein auf dem Teller usw usf.! Will sagen: Wir müssen die Herzen erreichen und das von den (noch) paar Abtrünnigen zurückgewinnen! Um die (Tisch-)Gemeinschaft zu stärken, denn wir sitzen alle an einem Tisch. Und auf den Tisch kommt 2 mal wöchentlich Fisch!

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