Ist Tun schlimmer als Unterlassen?

»Was tun wir den Tieren an?«

In Diskussionen über Fleischproduktion und »Massentierhaltung« machen Befürworter oft darauf aufmerksam, dass es den Wildtieren weit schlechter gehe als den Nutztieren: Die Sterblichkeit von Wildtieren ist weit höher, es gibt keine medizinische Versorgung, Futter und Wasser stehen oft gar nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung, die Tiere sind Wind und Wetter ausgesetzt. Viele verhungern, verdursten, erfrieren, werden von Beutegreifern ohne Betäubung getötet, von Krankheiten dahingerafft. So gut wie kein Tier stirbt einen auch nur annähernd sanften Tod.

Im Gegensatz zur Nutztierhaltung gilt in freier Wildbahn das Prinzip der natürlichen Selektion. Die Natur produziert einen riesigen »Leichenberg«, über den ein paar Erfolgreiche zur Fortpflanzung schreiten. Mangel, Hunger, Krankheit, Massensterben sind ins System eingebaut.

Konfrontiert man die Gegner der Nutztierhaltung mit solchen Tatbeständen, werden diese meist rundheraus abgestritten. Es wird einfach behauptet, für Tiere sei ein Leben in »Freiheit« nun einmal schöner. Dann folgen nicht selten Bekundungen der Art: »Ich würde als Huhn lieber in Freiheit mit meiner Familie leben.« Solche Bemerkungen kosten nichts, weil man den praktischen Beweis nicht antreten muss. Leute, die so reagieren, lieben nicht die Tiere, sondern ihre Projektionen, und nennen dies »Empathie«. Man kann ihnen nicht erklären, dass es moralisch keinerlei Bedeutung hat, was man als Huhn, Schwein oder Rind lieber täte, da man all dies eben nicht ist.

Manche Teilnehmer an solchen Debatten versuchen sich allerdings an einer rationalen Argumentation. Sie behaupten, es sei moralisch nicht oder weniger relevant, wie es den Tieren in der Natur gehe. Wir Menschen seien hingegen voll verantwortlich für das Leid derjenigen Tiere, die wir selber hervorbringen. Daher mildere das Leid der Wildtiere die Kritik an der Nutztierhaltung nicht. Man dürfe nicht das Leid, das man zufüge, mit dem Leid rechtfertigen, das ohnehin schon da sei.

Unterlassen ist keinen Deut besser

Viele halten das letztgenannte Argument für überzeugend, weil sie ohne nachzudenken der grundlegenden Prämisse (Aussage) zustimmen, dass es in moralischer Hinsicht einen Unterschied zwischen Handeln und Unterlassen gebe.

Dies kann aber mit guten Gründen bezweifelt werden. In der philosophischen Handlungstheorie ist nicht einmal klar, ob es überhaupt einen kategorialen Unterschied zwischen Handeln und Unterlassen gibt. So meint zum Beispiel Georg Henrik von Wright, einer der bedeutendsten Handlungstheoretiker, dass der Begriff »Handeln« die Gesamtheit aller Verhaltensweisen umfasst, zu denen Personen die Alternative haben. Unterlassen wäre dann nur eine spezifische Form des Handelns, die sich bis auf das Nicht-Tun in keiner Weise vom Handeln unterscheidet.

In einer gründlichen Studie zum Thema Tun und Unterlassen folgt der Philosoph Dieter Birnbacher dieser Definition von Wrights zwar nicht. Er zeigt aber, dass es keinen moralischenUnterschied zwischen Handeln und Unterlassen gibt, der in der Natur des Handelns oder Unterlassens selber liegt. Das Argument, »der Unterlassende bzw. Geschehenlassende sei für den Ereignisablauf, in den er verhindernd eingreifen könnte, deshalb in geringerem Maße – oder gar nicht – moralisch verantwortlich, weil er für ihn auch kausal weniger – oder gar nicht – verantwortlich sei«, könne nicht aufrechterhalten werden. Denn sobald der Akteur ein mögliches Ereignis zu verhindern in der Lage sei, sei dieses nicht mehr durch objektive Gegebenheiten bedingt, »sondern auch dadurch, dass der Akteur es nicht verhindert«.

Sobald ein Nicht-Tun auf Absicht beruht, ist es mit absichtlichem Tun ethisch gleichwertig. Das deutsche Strafrecht kennt zwar die moralische Unterscheidung zwischen beidem. Diese ist aber unter Strafrechtlern umstritten. Birnbacher weist nach, dass die strafrechtliche Unterscheidung meist mit der bloßen »Intuition«, also der Alltagsmoral, begründet wird. Mit der Alltagsmoral können aber die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen ganz sicher nicht begründet werden, die Veganer und Tierrechtler fordern. Im Gegenteil. Dafür ist eine Abkehr von der herrschenden Moral notwendig.

Unterlassungen können im Positiven wie im Negativen weit größere Wirkungen haben als Handlungen. Verhungernlassen ist schlimmer, als jemanden unzureichend mit Nahrung zu versorgen. Medizinische Versorgung zu unterlassen ist in kritischen Fällen schlimmer als bloß unzureichende Versorgung. Eine Person, die eine andere Person bei einer privaten Verabredung versetzt, verursacht wahrscheinlich mehr Frustration, als wenn sie sich an die Verabredung gehalten hätte. Ob jemand einen Nichtschwimmer ins Wasser stößt oder ihn bei einer günstigen Gelegenheit absichtlich ertrinken lässt, ist vom Ergebnis her gleich.

Was bedeutet das für die Ethik?

Angesichts dessen sollte klar sein, dass Vetreter eines bestimmten Ethiktyps sich selbst widersprechen, wenn sie Tun und Unterlassen moralisch unterscheiden. Im Lichte der rein folgenorientierten Ethik (Konsequentialismus) ist diese Unterscheidung nämlich per definitionem bedeutungslos, da Tun und Unterlassen ausschließlich an den Folgen bemessen werden dürfen. Entscheidend ist für diese Ethik nur, »was hinten herauskommt«, wie es der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl einmal formuliert hat. Was vorne hineinkommt – ob Motive oder Gründe, ob Hass oder Liebe, ob Unterlassen oder Tun –, ist vollkommen gleichgültig. Moralisch gut ist, was die besten Folgen hat.

Der bekannteste Vertreter dieser ethischen Position ist der australische Bioethiker Peter Singer. Er selbst ist immerhin so konsequent, sich in keiner Weise auf die vermeintliche Differenz von Handeln und Unterlassen zu berufen.

Im Gegensatz dazu vertreten viele Tierrechtler – Singer gilt hingegen als »Tierbefreier« – keine rein folgenorientierte Ethik, sondern eine deontologische Ethik (von griechisch deon= Pflicht). Bei diesem Ethiktyp geht es um die Richtigkeit von Handlungen. Solche Ethiken enthalten eine bestimmte Anzahl von Normen, die als in sich richtig (gerecht) angesehen werden und möglichst unbedingt, zumindest aber bis auf Widerruf (prima facie) gelten – zum Beispiel die Norm, nicht zu lügen oder nicht zu töten.

Normen existieren hierbei als Rechte und als Pflichten. Person x hat ein Recht darauf, von Person y nicht getötet zu werden. Person y hat die Pflicht, Person x nicht zu töten, und umgekehrt. Als moralisch gut gelten Handlungen und Unterlassungen dann, wenn die Person damit die betreffende Norm erfüllt. Die Motive und praktischen Folgen spielen hierbei eine untergeordnete und im Extremfall gar keine Rolle. Die logischen Folgen sind hingegen von großer Wichtigkeit, da moralische Normen nicht logisch widersprüchlich sein dürfen. Es kann keine Pflicht zur Quadrierung von Kreisen geben.

Zahlreiche Vertreter der Tierrechte und –befreiung, die ihre triviale Rede mit philosophischem Vokabular schmücken, vertreten beide Positionen zugleich. Kommen sie mit der einen Auffassung nicht weiter, springen sie zur anderen und wieder zurück. Versteht man als Diskussionspartner den grundlegenden Unterschied zwischen den beiden Ethik-Konzeptionen nicht, ergeht es einem wie dem Hasen, der feststellen muss, dass der Igel immer schon da ist.

Unwirksames Recht

Tom Regan ist der prominenteste Vertreter einer deontologischen Ethik, mit der möglichst unveräußerliche Rechte für Tiere begründet werden soll. Aus dieser Perspektive ist es nebensächlich oder sogar irrelevant, ob durch den Versuch an einer einzigen Ratte unzählige Menschenleben gerettet werden könnten. Haben Säugetiere ein Recht auf Leben, haben wir die Pflicht, sie nicht für unsere Wohlfahrt zu töten. Wir sind also verpflichtet, etwas zu unterlassen, was zumindest für Menschen sehr positive Folgen hätte. Die Ratte dürfte selbst dann nicht getötet werden, wenn dadurch ein Tiermedikament entwickelt werden könnte, das Milliarden Tieren das Leben retten würde. Rechte brechen Interessen.

Während es in der folgenorientierten Ethik keinen moralischen Unterschied zwischen Tun und Unterlassen gibt, kommt es in einer deontologischen Ethik, wie Regan sie vertritt, im Hinblick auf Tierrechte zu Widersprüchen. Denn den Rechten, die Tiere genießen, korrespondieren keine Pflichten, die sie erfüllen müssten. Tiere müssen weder gegenüber Menschen noch untereinander irgendwelche Rechte achten. Mit anderen Worten: Sie haben ein Recht auf Leben, das sie selber anderen gegenüber nicht beachten können. Unter Tieren und Pflanzen herrscht mehr oder minder das, was der Philosoph Thomas Hobbes (1588–1679) als hypothetischen Naturzustand der Menschen beschrieben hat: ein Kampf aller gegen alle oder eine Konkurrenz aller mit allen, ohne Einschränkungen durch die Moral und ohne Schutz durch das Recht, das von einer zentralen Instanz, zum Beispiel dem Staat, garantiert wird.

Menschen, die von Kindern, geistig Behinderten oder psychisch Kranken bedroht werden, müssen vor diesen geschützt werden – und zwar auch, wenn sie selber Kinder, psychisch krank oder geistig behindert sind. Da die »Täter« das Recht ihrer potenziellen Opfer nicht von sich aus beachten können, müssen mündige Menschen die korrespondierenden Pflichten erfüllen. Der tierrechtlichen Logik folgend müssten Menschen das Gleiche mit den Tieren tun: Wie bei Kindern, geistig Behinderten oder psychisch Kranken müssten sie die Pflichten für die Tiere übernehmen und dafür sorgen, dass deren Rechte gesichert werden.

Recht muss wirksam sein oder theoretisch die Chance haben, im Hier und Jetzt wirksam zu werden. Sonst ist es kein Recht, sondern bloß ein Hirngespinst. Man kann zum Beispiel Rechte für die Bewohner entfernter Galaxien fordern. Solange wir aber keine Möglichkeit haben, dorthin zu gelangen, ist ein solches Recht unwirksam, selbst wenn es als Gesetz in einer Verfassung steht.

Faule Ausreden

Statt ihren vollmundigen Forderungen entsprechende Taten folgen zu lassen, berufen sich viele Tierrechtler auf den Unterschied von Tun und Unterlassen, indem sie ein negatives Lebensrecht für Tiere proklamieren. Das negative Lebensrecht verpflichtet nur zum Unterlassen, aber nicht zum Tun: Menschen seien prima facie verpflichtet, Tieren das Leben nicht zu nehmen. Sie seien aber nicht verpflichtet, das Leben der Tiere aktiv zu schützen.

Mit diesem Trick schaffen Tierrechtler es, den Fokus auf die Nutztierhaltung zu lenken. Da Nutztiere nur durch unser Tun in der Welt sind und wir sie systematisch töten, sei dies per se Unrecht, während es per se kein Unrecht sei, wenn Tiere einander schaden und sich gegenseitig töten.

Die Wildtiere haben nun zwar offiziell ein Lebensrecht, das für jedes einzelne Individuum und nicht etwa nur für ganze Arten gilt. Trotzdem können sie sich weiter nach Herzenslust zerfleischen, sind allen Plagen der natürlichen Selektion ausgesetzt, während die Tierrechtler seelenruhig in ihren warmen Stuben sitzen. Sie müssten selbst dann nicht eingreifen, wenn alle Tiere auszusterben drohen.

Wie wir aber sahen, gibt es keine plausibel begründbare moralische Differenz zwischen Tun und Unterlassen. Genau deshalb kann es auch keine rechtliche Differenz geben. Haben Tiere ein Recht auf Leben, dann haben sie dies unabhängig davon, ob sie durch unser Tun in der Welt sind oder nicht. Demzufolge darf das Töten in der Nutztierhaltung nicht schwerer wiegen als das Töten in der Natur.

Es ist nun wegen der Beschaffenheit der außermenschlichen Natur gar nicht möglich, die verbal zugestandenen Rechte von Wildtieren auch nur annähernd zu sichern und deren Pflichten zu übernehmen. Mit dem nicht vorhandenen Unterschied zwischen Tun und Unterlassen würde also ein Zweiklassenrecht begründet, das die Nutztiere durch Abschaffung »begünstigt«. Doch sowohl Wild- als auch Nutztiere haben diejenigen Eigenschaften, welche rechtlichen Schutz garantieren sollen, in gleichem Maße.

Naturverklärung

Peter Singer meint, dass es wahrscheinlich insgesamt schlimmere Folgen habe, wenn den Wildtieren zuliebe in die Natur eingegriffen werde, statt die Funktionskreise in Form von Nahrungsketten und Ökosystemen ungestört zu lassen. Im Rahmen seiner folgenorientierten Ethik ist dies ein logisch widerspruchsfreies Argument. Ob die Prognose sich als richtig oder falsch erweisen würde, ist eine andere Frage. Es ist allerdings sehr bequem, eine solche Position zu vertreten, denn nichts Genaues weiß man nicht. Eigentlich ist sie eines Philosophen unwürdig.

Erstaunlicherweise verwendet Tom Regan unter anderem genau das gleiche Argument, um sein Unterlassen zu rechtfertigen. Das ist aber für ihn nicht zulässig, da er den etwaig katastrophalen Folgen seiner Ethik für Mensch und Tier in seinem System ansonsten wenig Beachtung schenkt (siehe das Beispiel mit der Ratte oben).

Es hat den Anschein, dass Singer und vor allem Regan dieses Argument deshalb verwenden, weil es an das tief verankerte Vorurteil anknüpft, wonach die vom Menschen unberührte Natur im Prinzip harmonisch, friedlich und moralisch gut sei. Dieter Birnbacher vermutet zu Recht, dass diese Vorstellung zur moralischen Bevorzugung des Unterlassens führt, sobald es um Natur geht. Daher rührt auch der Vorbehalt gegen technisierte Landwirtschaft und »industrielle Tierhaltung«. Der Sache nach ist jene Bevorzugung in keiner Weise begründet.

Entgegnungen

Peter Singer kann entgegnet werden, dass es die naheliegende Konsequenz aus seinen Prämissen wäre, die Nutztierhaltung unter hohen Tierschutzstandards weltweit zu fördern. Denn Nutztiere leiden weniger, und ihre Existenz vermindert nach messbaren Kriterien das Gesamtleid. Für Nutztiere werden auf dem Globus diejenigen Flächen besetzt gehalten, die sonst den Wildtieren vollständig zur Verfügung stünden. Auch manche Wildtiere profitieren – zum Ärger der Landwirte – davon, denn sie können sich an den reichhaltigen Futterflächen gütlich tun und zur Plage werden. Da Singer Handlungen und Unterlassungen nur am Ergebnis misst, kann er hier keine prinzipiellen Einwände haben. Er kann nur bestreiten, dass es sich so verhält wie dargelegt.

Regan bleibt ein solcher Ausweg verwehrt. Seine Ethik ist im Grunde ein Papiertiger, der diejenigen verschlingt, deren Rechte er angeblich sichern will. Tieren wird in keiner Weise geholfen, und für Menschen wäre es eine Katastrophe, wenn sich diese Ethik durchsetzte.

Fazit

Wenn es keinen moralischen Unterschied zwischen Tun und Unterlassen gibt, erscheinen alle Kritiker der Nutztierhaltung in anderem Licht, als sie es selber gerne hätten. Denn nun sind verantwortungsbewusste Viehhalter die Guten, während ihre moralisierenden Gegner als Übeltäter durch Unterlassen dastehen. Viehhalter tun Gutes fürs Tier, ohne dass dies der Hauptzweck ihrer Tätigkeit wäre. Ihre Gegner bekämpfen die Viehhalter, verhindern also das Gute.

Die Verantwortung gegenüber den Tieren, die wir züchten und nutzen, kann weder mit ihren vermeintlichen Rechten noch mit irgendwelchen Folgenkalkülen oder mit der vermeintlichen Differenz zwischen Tun und Unterlassen begründet werden. Sie stellt sich als Verantwortungsgefühl infolge des näheren Umgangs mit den Tieren meist von selbst ein. Das gleiche Gefühl entwickeln Menschen, die Wildtiere in ihre Obhut nehmen und aufziehen.

Dieses Gefühl hat sich in Gesellschaften verselbstständigt, in denen die meisten Menschen keinen direkten Kontakt mehr mit Nutztieren haben, aber Tiere aus Büchern sowie anderen Medien kennen und nur noch zum Vergnügen halten. Auf dieser Grundlage hat sich der Tierschutz ohne großen philosophischen Überbau organisch entwickelt. Wir sind moralische Wesen, die Rechte und Gesetze ersinnen. Es ist also nicht verwunderlich, dass auch der Tierschutz irgendwann Eingang in Recht und Gesetz gefunden hat. Alles tierethische Herumphilosophieren vom Lehrstuhl herab ist im Grunde überflüssig und führt Moral und Recht ad absurdum.

Quellen

Hilal Sezgin: Artgerecht ist nur die Freiheit. München 2014.

Christie Wilcox: Bambi or Bessie: Are wild animals happier? Scientific American online. 12. April 2011.
https://blogs.scientificamerican.com/guest-blog/bambi-or-bessie-are-wild-animals-happier

Georg Henrik von Wright: Norm and action. London 1963.

Elizabeth Anscombe: Absicht. Berlin 2011.

Elizabeth Anscombe: Moderne Moralphilosophie. In: Günther Grewendorf/Georg Meggle (Hrsg.): Sprache und Ethik. Frankfurt am Main 1974. S. 217–243.

Dieter Birnbacher: Tun und Unterlassen. Stuttgart 1995.

William K. Frankena: Analytische Ethik. München 1972.

Charlie Dunbar Broad: Five types of ethical theory. Cambridge 1930.
http://www.ditext.com/broad/ftet/ftet.html

William David Ross: The right and the good. Oxford 1930.
http://spot.colorado.edu/~heathwoo/readings/ross.pdf

Peter Singer: Praktische Ethik. Stuttgart 2013.

Tom Regan: The case for animal rights. Berkeley/Los Angeles 2004.

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Thomas M. Sittler-Adamczewski: Consistent vegetarianism and the suffering of wild animals. In: Journal of Practical Ethics. Vol. 4 (2). Dezember 2016.
http://www.jpe.ox.ac.uk/wp-content/uploads/2016/12/JPE0035-Sittler-3.pdf

Rainer Ebert, Tibor R. Machan: Innocent threats and the moral problem of carnivorous animals. In: Journal of Applied Philosophy. Vol. 29 (2). Mai 2012. S. 146–159.

Klaus Alfs: Tödliches Lebensrecht. Weblog Meinung, Wahn, Gesellschaft. 3. Juni 2016.

Tödliches Lebensrecht

Klaus Alfs: Tödliches Lebensrecht – Nachtrag. Weblog Meinung, Wahn, Gesellschaft. 4. Juni 2016.

Tödliches Lebensrecht – Nachtrag