Shame on you!

In dem folgenden Video äußere ich mich zum Thema Kinder und Coronawahn:

Zur wissenschaftlichen Unterfütterung brauche ich an dieser Stelle nur auf die Stellungnahme des Psychologen Professor Christof Kuhbandner zu verweisen. Gleich am Anfang erwähnt er, dass sich die Bundesrepublik verpflichtet hat, die UN-Kinderrechtskonvention einzuhalten. In Artikel 3 derselben heißt es:

Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, gleich viel ob sie von öffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen Fürsorge, Gerichten, Verwaltungsbehörden oder Gesetzgebungsorganen getroffen werden, ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist.

Im Kapitel 4.2. (S. 23-26) geht Kuhbandner auf die geringe Infektionsgefahr für und durch Kinder ein. Besonders interessant ist der Aspekt (S.25),

… dass eine Ansteckung durch ein Kind womöglich sogar vorteilhaft sein könnte, verglichen mit einer Ansteckung durch einen Erwachsenen, weil die Krankheitsschwere im ersten Fall geringer sein könnte (siehe folgender Fachartikel: https://osf.io/5n8da). Die Hypothese beruht auf der Annahme, dass die Krankheitsschwere umso geringer ist, je geringer die bei einer Ansteckung abbekommene Viruslast ist.

Unsere lieben Erwachsenen ziehen es hingegen vor, sich vor den Kindern zu fürchten wie Phobiker vor Kerbtieren oder Elefanten vor Mäusen. Es ist jämmerlich und beschämend! Das Wohl der Kinder spielt in der ganzen Covid-Angelegenheit so gut wie gar keine Rolle. Was sagt das über die Gesellschaft aus? Nichts Gutes, will ich meinen.

Veröffentlicht unter Corona

Weg mit den Masken – Bestätigung 5

Der Immunologe Professor Beda Stadler betont den Aspekt der Frustration seiner Kollegen, dass keine ihrer empfohlenen Maßnahmen eine Wirkung hat. Deshalb empfehlen sie geradezu verzweifelt genau jenen Nonsens, den sie noch Monate zuvor mit guten Gründen verworfen haben. Alltagsmasken zu empfehlen sei ein religiöser Akt bzw. ein schlechter Scherz.

Tell me about it!

Veröffentlicht unter Corona

Keine Maskenpflicht

Wie Rechtsanwalt Ralf Ludwig immer wieder betont, gibt es in Deutschland keine Maskenpflicht im eigentlichen Sinne des Wortes. Denn ausgenommen sind in den Verordnungen nicht nur Menschen mit Behinderung oder chronisch Kranke, sondern alle, die unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen leiden.

In der Coronaverordnung Berlin steht zum Beispiel Folgendes:

Dies wurde auch durch den Verfassungsgerichtshof Berlin-Brandenburg bestätigt. Von der Maskenpflicht sind in Berlin und Brandenburg demnach alle Personen entbunden, für die sich selbige als „gesundheitlich belastend darstellt“. In NRW lautet die Formulierung der Verordnung etwas anders („medizinische Gründe“). Siehe dazu dieses Video:

Gesundheit ist laut WHO folgendermaßen definiert:

Aus dieser Formulierung folgt, dass bereits die Beeinträchtigung des geistigen, also seelischen Wohlergehens als gesundheitliche Belastung zu gelten hat. Die Unterscheidung zwischen physischer als „echter“ und psychischer als „eingebildeter“ Belastung ist vollkommen sinnlos. Wer sich mit der Maske unwohl fühlt, muss sie nicht tragen. Thats it. Wer Atemnot oder Kopfschmerzen empfindet, Ausschlag hat, unter Konzentrationsschwächen oder Müdigkeit leidet, braucht die Maske nicht zu tragen.

Die Polizei oder das Ordnungsamt weist man im Falle des Falles auf oben dargestellte Lage hin, gibt seine Personalien an und bittet sie um ein Ordnungswidrigkeitsverfahren. Dieses dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit nicht negativ ausgehen, wenn es denn überhaupt eingeleitet wird. Wichtig: Man braucht kein Attest, um eine Beeinträchtigung seiner Gesundheit geltend machen zu können.

Ludwig warnt, dass Menschen keine rechtliche Möglichkeit haben, wenn sie wegen der Maskenpflicht tatsächlich ernsthafte Schäden erleiden. Denn dann wird der Hoheitsträger darauf hinweisen, dass sie keine Maske hätten tragen müssen. Die Gehorsamen sind am Ende die Gelackmeierten. Das Problem sind gar nicht die Verordnungen, sondern die Coronazis und Maskenfaschisten, welche alle anderen einschüchtern, weil sie von Regierung und Medien dazu aufgestachelt werden.

Veröffentlicht unter Corona

Interessiert kein Schwein

Das Robert-Koch-Institut informiert über Influenza (Stand 25. September 2019):


Daten des RKI-Bürgerportals GrippeWeb deuten darauf hin, dass jeder zweite Erkrankte mit typischen Grippesymptomen zum Arzt geht. Demnach erkranken während einer saisonalen Grippewelle in Deutschland zwischen zwei und 14 Millionen Menschen an Influenza, bisweilen auch mehr. Die Zahl der Infektionen während einer Grippewelle – nicht jeder Infizierte erkrankt – wird auf 5 bis 20 Prozent der Bevölkerung geschätzt, in Deutschland wären das 4 bis 16 Millionen Menschen.

Wir haben zur Zeit 373.167 Covid-„Fälle“, also lediglich Testpositive, und 9836 Tote, also auch Leute, die von der Leiter gefallen sind und ein positives Testergebnis hatten. Ich habe mich im März schon gewundert, dass Wielers Warnung vor 10 Millionen Covid-Erkrankten als Horroszenario bezeichnet wurde. Schleißlich sind in der Vergangenheit aus 14 Millionen Influenza-Kranken und 16 Millionen Influenza-Infizierten kaum Panik-Funken geschlagen worden.

Wie? Man darf Covid nicht mit der Grippe vergleichen, denn das ist zynisch und menschenverachtend? Ich mach‘s aber trotzdem. Bätsch.

Veröffentlicht unter Corona

Haditsch strikes back

Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Haditsch ist Facharzt für Mikrobiologie, Virologe und Infektionsepidemiologe. Er ist von seiner Ausbildung her höchst qualifiziert, sich zum Thema Covid-19 zu äußern. Und genau das tut er auch.

Ich bin auf ihn aufmerksam geworden durch ein Video, das er am 30. März 2020 bei Youtube veröffentlicht hat. Haditsch warnt dort mit sehr guten Argumenten vor den Folgen der Covid-Panikmache. Viele weitere Videos sind entstanden, in denen er genauso angenehm und unaufgeregt agiert. Er signalisiert immer Dialogbereitschaft, grenzt sich glaubhaft von Extremisten ab, lehnt Angriffe, die auf die Person anstatt auf den Inhalt zielen, konsequent ab. Was gibt es also an ihm auszusetzen? Nichts. Er sagt deutlich seine Meinung, dies aber mit sorgfältig abgewogenen Worten und in verbindlicher Form. Er bleibt immer fair. Wenn alle so gewissenhaft argumentieren würden, wären wir schon viel, viel weiter.

Haditsch ist Österreicher. Auf einen Westfalen wie mich wirkt er etwas schrullig. Ich mag das. Aber in seinem Heimatland gibt es die erfolgreiche Satiresendung Willkommen Österreich mit Christoph Grissemann und Dirk Stermann. In einer Folge nehmen die beiden Martin Haditsch aufs Korn, machen sich über sein Äußeres und seinen bisweilen stockenden Redefluss in einer TV-Diskussion lustig. Wenn ich so etwas sehe, kommt mir nur ein müdes Ha-ha-ha über die Lippen. Seehr witzig! Schaut einfach mal in den Spiegel, ihr Luschen. Martin Haditsch hat reagiert und selber ein Video zu dieser Sendung gemacht. Auch als Professor muss man sich schließlich nicht alles gefallen lassen.

Mir ist jenes Genre ohnehin zuwider, in welchem sich offenkundig ungebildete Leute mit großer Klappe tummeln, die glauben, sie können anderen von oben herab kommen. Ein typisches Beispiel ist Jan Böhmermann:

Er bewarb sich an drei Schauspielschulen, die ihn allesamt ablehnten, und ein viertes Mal mit Erfolg an der Schauspielschule Hannover, wo er jedoch nicht antrat. Auch sein Studium an der Universität zu Köln in Geschichte, Soziologie und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften brach er ab.

Aber pure Arroganz reicht ja auch. Und ein Kommandoton wie in der Kaserne: Maske auf, Hände waschen! Jaja, mach den Kopf zu! Mich wundert schon lange nichts mehr, wenn die Ergüsse solcher Leute im Buchhandel inzwischen unter der Rubrik „Philosophie“ zu finden sind. So etwa ein Buch von Mario Sixtus. Dieser kann als Qualifikation immerhin einen erfolgreichen Schulabbruch vorweisen:

Nachdem er das Theodor-Heuss-Gymnasium in Ratingen ohne Abschluss verlassen hatte, spielte Sixtus seit Anfang der 1980er Jahre als Bassist in New-Wave- und Punk-Bands (Chim Chim Cheree, Panic in Slumberland). In den 1990er Jahren produzierte Sixtus unter dem Pseudonym Zadoc mehrere Singles und Alben mit dem Darkwave/EBM-Projekt Tilt!. Ab Mitte der 1990er Jahre arbeitete Sixtus als freiberuflicher Programmierer und Web-Designer. Als Journalist schrieb er für das Magazin De:Bug sowie für Zeitungen und Online-Medien, unter anderem in der Zeit ….

Und so weiter und sofort. Immerhin kann er programmieren. Zum Philosophen oder zur moralischen Instanz wird er dadurch aber nicht. Zugegeben, Mario Sixtus ist kein Satiriker. Aber witzig findet er sich trotzdem. Es fällt allgemein auf, dass viele Meinungsführer hierzulande keinerlei Qualifikation bieten können, außer ihrem imperalen Anspruch, Meinungsführer zu sein.

Haditschs Qualifikation habe ich oben genannt. Welche Qualifikation haben Stermann und Grissemann? Über Stermann heißt es bei Wikipedia:

Stermann leistete nach seinem Abitur Zivildienst. Anschließend wollte er Theaterwissenschaften in Deutschland studieren, wo er aber aufgrund seiner Abiturnote und des hohen Numerus clausus mehrere Jahre auf einen Studienplatz hätte warten müssen. Daher entschied er sich, nach Wien zu gehen und dort Theaterwissenschaften und Geschichte zu studieren, was er aber abbrach.

Okay. Das war nichts. Dann sehen wir einmal bei Grissemann nach. Er

studierte vier Jahre Germanistik, Publizistik und Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien, brach das Studium jedoch ab …

Danke, das reicht. Nach Zivildienst und Studienabbruch kam bei beiden nur noch Komik und Elend.

Ich habe nichts gegen Studienabbrecher. Mich stört nicht, wenn jemand mit Komik oder Satire sein Geld verdient. Ich bin nicht der Meinung, dass man ein Experte sein muss, um bei Themen mitreden zu dürfen, die uns alle betreffen. Man kann gebildet sein, ohne ein Studium abgeschlossen zu haben. Umgekehrt sind viele Akademiker so dumm und ungebildet, dass die Steine weich werden. Ich bin der Letzte, der Respekt vor bloßen akademischen Titeln predigt. Das sei alles zugestanden. Aber zweierlei sollte man wenigstens aufbringen, bevor man sich äußert: rudimentäre Sachkunde und Fairness. Es macht die Sache nicht besser, wenn man pures Ressentiment als Satire kennzeichnet. Diese sollte vor allem auf Mächtige zielen, statt sich an Menschen zu delektieren, die wie Haditsch einer diskriminierten Minderheit („Coronaleugner“) angehören und ohnehin schwersten Anfeindungen ausgesetzt sind. Haditsch ist qualifiziert und hat Courage, Stermann/Grissemann sind unqualifiziert und feige. So einfach ist das.

Veröffentlicht unter Corona