Massenbegehren gegen Volkstierhaltung

Für Fleischfressende Heim- und Schmusetiere werden in Deutschland jedes Jahr mehr Tiere geschlachtet als für die gesamte österreichische Bevölkerung. Freilaufende Katzen töten in der Bundesrepublik jährlich 200 Millionen Wildvögel.

Katze beim Ausrotten eines gefiederten Mitgeschöpfs

Hundekot vergiftet unsere Städte, seine Beseitigung kostet Abermillionen.

Hund zeigt arttypisches Verschmutzungsverhalten

Kinder, Erwachsene und deren Textilien sind in ständiger Gefahr, Opfer von Hundebissen zu werden. Jährlich werden etwa 40 000 Bundesbürger von den besten Freunden des Menschen gebissen. 

Hund gegen Hose. Kampf mit harten Bandagen.

Stoppt endlich diesen Wahnsinn! Heim- und Schmusetiere abschaffen! Sofort!

Eurer
Aktionsbündis Knuddeltierwende 

Agrar-Nachrichten (audio)

Die Themen der heutigen Agrar-Nachrichten:

– Glyphosat weiter unter Glyphosatverdacht
– Elsa, die große alte Dame des Wiederkäuens, tot

Trauer und Fassungslosigkeit: Elsa, die berühmte Leitkuh, gestorben

– Hof Butenland droht Spendenflut
– Berühmter Viehbesatzdichter Hirtenreiter feiert Siebzigsten
Maiszünsler Tier des Jahres 2016

Possierliche Raupe Nimmersatt: Der Maiszünsler

– Wolf gewinnt Vier-Wolfsschanzen-Tournee
– Das Wetter

Nur die Arten kommen in den Garten

Natura non facit Naturschutz

Jetzt kommt also die ultimative Naturschutz-Offensive 2020 von Umweltministerin Barbara Hendricks. Denn:

Die heute vorherrschende Form der Landwirtschaft ist leider ein Problem für die Natur.

Wenn mit Natur die Befindlichkeit von Frau Hendricks gemeint ist, mag das stimmen. Ansonsten ist der Natur die Landwirtschaft, die auf ihr betrieben wird, herzlich egal. Ihre bloße Faktizität macht sie erhaben. Sie ist cooler als der Pate.

Grünen-Sprecher Anton Hofreiter kann das aber nicht gelten lassen. Er meint daher ganz zu Recht, dass sie ein Artenkiller sei. Schließlich sind im Verlaufe der Evolution 99,99% aller Arten ausgestorben … Wie? … Hofreiter meint mit Artenkiller gar nicht die Natur, sondern die Landwirtschaft? Ist es zu fassen! Er will den kleinen Artenkiller beseitigen, weil er sich an den großen nicht rantraut. Typisch. Die Kleinen hängt man, den Großen kriecht man in den Hintern. 

 

Was jetzt zu tun ist

Erst, seit ich Vater geworden bin, weiß ich, wie wichtig verantwortliches Handeln ist. Was kommt auf den Teller? Was kommt in Frage? Wie erzähle ich es meinen Kindern? Und wenn ja, wie vielen?

Als Vater kommt man da schon mal ins Grübeln. Man beginnt, in Zusammenhängen zu denken. Deswegen habe ich ein Buch geschrieben. Ich widme es meiner Frau und meinen Kindern, ohne die es nicht möglich gewesen wäre. Meine Familie lehrte mich, Verantwortung zu spüren und auf andere abzuwälzen. Früher war ich ein Egoist, heute bin ich ein Mensch, der über andere bestimmt.

Wir müssen mehr aufmerken und zuhören. Ein feines Gespür für die Mitgeschöpfe tut Not. Ernährungsbewusste Ernährung. Auch Schweine sind Wesen. Wir dürfen sie nicht mästen. Sie sind dick genug! Der Kinder wegen. Unserer Kinder.
Weniger ist manchmal mehr. Weniger Überfluss, weniger Unterhalt, weniger Unwucht. Dafür mehr Bereitschaft, mehr Unterfangen, mehr Unverzagen. Das fängt im Kleinen an und hört im Großen auf. Bewusst bewirken – darauf kommt es an. Jeder kann was tun. Der Kinder wegen. Unserer Kinder.

Wir brauchen eine neue Ethik. Eine Ethik des Stillen, eine Ethik der Liebe, wo der Mensch  im Mittelpunkt steht. Der Kinder wegen. Der Rinder wegen. Der Inder wegen. Lasst es uns versuchen! Der von wegen. Unserer von wegen.