Grunzrechte für Grunzaffen

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Die Giordano-Bruno-Stiftung hat den Tierrechtlern Paola Cavalieri und Peter Singer für deren Great Ape Project einen Ethik-Preis verliehen. Gemeinsam mit den Preisträgern fordert die Stiftung nun Grundrechte für Große Menschenaffen. Für die kleinen Menschenaffen (Gibbons) ist auf der ethischen Arche Noah leider kein Platz frei, denn die tierischen Menschenrechte werden streng nach Aktenlage verliehen.

Mit der Preisverleihung an eines der bizarrsten Projekte der Weltgeschichte scheint der evolutionäre Humanismus, den sich die Stiftung aufs Panier geschrieben hat, als Affenliebe zu sich selbst zu kommen. In diesem Konzept spielen Menschen als Menschen nur eine Nebenrolle, als Primaten jedoch die Hauptrolle. Affenmensch, Menschenaffe – alles ein und dieselbe Mischpoke!

Um die frohe Botschaft unters Volk zu bringen, verbreitet die Giordano-Bruno-Stiftung eine erbauliche Broschüre. Die Autoren Volker Sommer und Michael Schmidt-Salomon nennen ihr Werk Bruder Schimpanse. Schwester Bonobo. Der Versuchung zur Alliteration wurde mannhaft widerstanden – der Versuchung zur Reflexion bisweilen leider auch.


Bucklige Verwandtschaft

Ungefähr zwei Drittel der Broschüre sind dem Nachweis gewidmet, dass Menschen biologisch zur Familie der Primaten zählen. Hätten Sie’s gewusst? Für die Autoren scheint es jedenfalls eine Neuigkeit zu sein. In ihrem Überschwang erklären sie Bonobos zu Geschwistern, Orang-Utans zu Cousins, Gorillas zu Schwippschwagern – fertig ist das affige Menschenrecht.

Doch was besagt biologische Verwandtschaft schon? In der eigenen Familie geht es doch oft am ruppigsten zu: Schimpansen pflegen ihre schwächeren Verwandten mit Genuss zu verspeisen, Schwertwale gehören zur Familie der Delfine und haben Flipper zum Fressen gern. Immer auf die Kleinen!*

Sommer und Schmidt-Salomon verweisen darauf, dass Mensch und Schimpanse 98,7 % des Erbgutes gemeinsam haben, und kritisieren aufgrund dessen die Sonderstellung des Menschen als Homo sapiens im Gegensatz zu Pan troglodytes (Schimpanse). Letzterer sollte nach dem Wunsch der Stiftung in Homo troglodytes umgetauft, besser gesagt: zurückgetauft werden. Denn so hatte bereits Carl von Linné die Schimpansen benannt. Doch selbst wenn man den Menschen in Pan opticum umtaufte, hätte das nicht die geringste moralische Relevanz. Schmidt-Salomon und Sommer verwechseln schlichtweg Taxonomie mit Ethik.

Überdies ist der Verweis auf die ominösen 98,7 % auch biologisch irreführend. Der Molekularbiologe Joachim Bauer** fasst den aktuellen Forschungsstand in seinem Buch Das kooperative Gen folgendermaßen zusammen:

Verantwortlich für die Unterschiede zwischen Mensch und Schimpansen sind jedoch nicht die (…) knapp 1,3 Prozent Sequenzunterschied bei jenen Genen, die beide Spezies gemeinsam besitzen, sondern die Tatsache, dass aufgrund des unterschiedlich abgelaufenen Umbaus der genomischen Architektur beide Spezies in fünf Millionen Einzelfällen (…) entweder einen Zuwachs oder einen Verlust an genetischem Material zeigen. (…) Dem Genom des Menschen wurden dadurch zwanzig neue Genfamilien beschert (die der Schimpanse nicht hat) gegenüber nur zwei neuen Genfamilien des Schimpansen (die der Mensch nicht hat).“

Dieser Zuwachs an Genmaterial betrifft vor allem das Gehirn; der angeblich so kleine Unterschied hat also große Wirkung. Die pure Anzahl der identischen Gene ist hingegen wenig aussagekräftig. Entscheidend sind Genexpression und Genregulation. Der Unterschied bei den Genen, die Menschen und Schimpansen gemeinsam haben, entspricht 35 Millionen Punktmutationen (also minimale Mutationen, die Voraussetzung für die Selektion sind). Dies bedeutet, einen sicheren Abstand beider Spezies.

Die Autoren von Schwester Bonobo bringen sich mit dem Verweis auf genetische Verwandtschaft in Teufels Küche. Denn unter dieser Voraussetzung müssten auch die Pflanzen ethisch berücksichtigt werden, weil sie einen erklecklichen Teil ihres Genmaterials mit den Menschen “teilen”. So sind etwa Mensch und Moos näher verwandt als gedacht. 70 % unseres Erbguts “teilen” wir mit Hefe. Veganer haben damit reichlich Stoff zur moralischen Selbstzerfleischung.

Eine Sonderstellung des Menschen lässt sich offenbar auch molekularbiologisch begründen, wenn man es denn partout darauf anlegt. Die Homoehe der Primaten muss also wegen zu geringer Mitgift vertagt werden.

Unabhängig davon beruhen alle Behauptungen, dass Menschenaffen “wie wir” seien, auf einem simplen Analogieschluss, der allen Beobachtungen vorausgeht. Kein Wunder, dass dann tatsächlich überall Analogien gefunden werden. Motto: “Seht nur, mein Auto bewegt sich! Es ist wie ich!”

Ob dieser Analogieschluss von der engen genetischen Verwandtschaft auf die Übereinstimmung mentaler Vorgänge aber so plausibel ist, darf bezweifelt werden. Eher handelt es sich hierbei wohl eher um eine strukturelle Voreingenommenheit (bias) des Menschen beim Betrachten außermenschlicher Lebensformen.

Die Freunde der Krähenvögel sind beispielsweise zu recht beleidigt, dass viele Forscher und vergleichende Psychologen so sehr auf Menschenaffen fixiert sind, wenn es gilt, die geistigen Höhenflüge von Tieren zu preisen. Viele Krähenvögelarten sind Menschenaffen beim “Werkzeuggebrauch” und “betrügerischen Praktiken” haushoch überlegen und zugleich alles andere als “unsere nächsten Verwandten”. Auch Insekten oder Pflanzen täuschen, locken und tarnen derart raffiniert, dass Primaten dagegen bisweilen ganz schön alt aussehen.

Im Ökostrom der Evolution

Aus der Evolution als solcher lässt sich die Entstehung der Moral zwar spekulativ herleiten. Deren Geltung aber, in Form von Ethik und Recht, kann man damit nicht begründen. Folgt man dem gängigen Modell neodarwinistischer Prägung, hat die Evolution insgesamt wenig Erbauliches zu bieten.

Warum die Autoren angesichts eines erbarmungslosen und sinnlosen Prozesses in religiöse Extase geraten, bleibt rätelhaft: „Wir teilen unsere Evolutionsgeschichte mit jenen Lebewesen“, schreiben die Autoren, und man hört im Hintergrund die Kirchentagsmusik. Wir alle sollten uns „beglückt“ fühlen, „dass wir mit anderen Lebensformen durch einen äonenlangen Strom der Evolution verbunden sind.“

Wenn das kein Grund zum Frohlocken ist. Kommt, teilt alle eure ganz persönliche Evolutionsgeschichte mit euren Facebook-Freunden! Schließlich bereitet das evolutionäre Wellnessprogramm allen Beteiligten seit je her einen Mordsspaß. Die Leute von der Giordano-Bruno-Stiftung sind wirklich leicht zu beglücken.

Das Leben lebt nicht

Einmal in religiöse Verzückung geraten, zitieren die Autoren ausgerechnet den guten Albert Schweitzer mit seiner Ehrfurcht vor dem Leben. Schweitzer war bekanntlich Theologe. Immerhin hat er als Arzt Leben aus dem “Strom der Evolution” millionenfach vernichtet, um Menschenleben zu retten. Schweitzer erkannte die inneren Widersprüche seines Ansatzes sehr deutlich. Er machte ungewollt jene Art wohliger Selbstentzweiiung salonfähig, die man heute mit Moral verwechselt.

Sich und andere wegen Dingen zu quälen, die man gar nicht aufs eigene Gewissen nehmen muss, ist inzwischen intellektueller Volkssport Nr. 1. Die westliche Welt ist heute voll von “ringenden Menschen, die permanent im Kampf mit sich selbst, in Entscheidungen unter Einsatz der ganzen Person leben.” (Theodor W. Adorno) Die Frage, ob der Grashalm mehr wert ist als der Grashüpfer, liegt den Bedeutsamen im Lande bleischwer auf der Seele. Und weil sie ihre innere Welt mit der äußeren verwechseln, glauben sie, es handele sich um weltbewegende Probleme.

Einstein soll übrigens Respekt vor dem Kosmos empfunden haben. Warum auch nicht? Kostet ja nix. Je weiter weg, desto besser. Respekt vor leeren Abstraktionen ist allemal einfacher als Toleranz gegenüber Fleischessern, die keine Lust auf vegane Bevormundung haben. Denn da hört der Spaß der angeblich so zivilisierten Tierrechtler schlagartig auf. „Tod den Tiermördern“, „Holocaust auf den Tellern“. Von den brutalen Parolen der Tierrechtler haben die brunesken Singer-Fans offensichtlich nichts mitgekriegt.

Sie lassen sich lieber vom Brummkreisel des Lebens einlullen. Vermeintlich bescheiden machen sie darauf aufmerksam, dass „wir“ nicht die Krone der Schöpfung seien, sondern „Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will (A. Schweitzer).“ Will man aber aus dieser Leerformel eine zutreffende Aussage machen, müsste die unzensierte Version ungefähr so lauten: Leben, das leben will, will leben, indem es Leben, das leben will, das Leben nimmt.

Alle Lebewesen zerren zwar am äonenlangen Strang der Evolution herum, allerdings oft in verschiedene Richtungen. Der Kladderadatsch, der dabei herauskommt, wird von Religiösen Schöpfung genannt, hat aber keine Ähnlichkeit mit einem Kirchentag. “Die Wesen leben auf Kosten des Lebens anderer Wesen. Die Natur lässt sie die furchtbarsten Grausamkeiten begehen”, stellt Albert Schweitzer fest.

Indem die Tierethiker das verschiedene Interesse der Lebewesen unter ein leeres Abstraktum subsumieren, zaubern sie alle Konflikte einfach weg. Nur deshalb können sie behaupten, dass die Kreaturen unseres Planeten ein gemeinsames Interesse haben, nämlich das Interesse, nicht zu leiden. „Leid“ ist aber ein Leisten, über den man alles schlagen kann. Der Sadist leidet schließlich auch, wenn er niemanden quälen kann. Gleiches Interesse ist noch lange kein gemeinsames Interesse. Wenn zwei Staaten Krieg führen, haben beide das gleiche Interesse, den Krieg zu gewinnen. Aber ein gemeinsames Interesse haben sie eben gerade nicht.

Sonderbehandlung in Sonderstellung

Man dürfe die lieben Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit nicht diskriminieren, denn das sei Speziesismus und ebenso verwerflich wie Rassismus oder Sexismus. Da freuen sich die Frauen bestimmt, wenn sie den Status von Affen zugewiesen bekommen. Wie? Die freuen sich wirklich? Wenn aber Schopenhauer schreibt, das Weib sei dem Tier näher als dem Manne, kriegt er Feministenhaue.

Nun scheint es aber so zu sein, dass alle Arten auf dem Planeten so etwas wie „Speziesismus“ praktizieren. Ökologische Nischen werden von ihnen besetzt wie Häuser, und dann räumen andere Arten den Laden, verdrängen die Besetzer, um die Nische ihrerseits zu besetzen. Zustände sind das! Warum um alles in der Welt sollen die menschlichen Primaten freiwillig auf ihren evolutionären Vorteil verzichten? Ihr Verstand befähigt sie, die keineswegs harmlosen und wehrlosen Mitgeschöpfe zu beherrschen und auszunutzen.

Die Tierethiker betreiben den größten Aufwand, um zu beweisen, dass dem Homo sapiens keinerlei Sonderposition in der Schöpfung zukommt, bestätigen diese Sonderposition aber durch ihren Appell an die Moral ständig selbst. Richard David Precht spricht gar von einer „Unsinnsgrenze“ zwischen Mensch und Tier, die nur auf „Mythen“ beruhe.

Wenn der Mensch aber nur ein Tier unter Tieren ist – warum sollte er dann Rücksicht auf die anderen Tiere nehmen? Dazu sind Menschen ja nur in der Lage, weil sie offensichtlich eine moralische „Sonderbegabung“ besitzen. Das geben Precht, Sommer & Friends auch kleinlaut zu; sie geben aber nicht zu, dass ihr Unsinn von der Unsinnsgrenze selber nur auf Mythen beruht. Selbst wenn jener Unterschied zwischen Menschen und Tieren an sich klein wäre, wäre es selbstverständlich in moralischer Hinsicht eminent bedeutsam, dass Menschen die einzigen Subjekte der Moral auf dem ganzen Erdball sind.

Falls beispielsweise die Kakerlaken eines Tages zu Handlungen verpflichtet werden könnten; wenn man ihnen ihr Tun als Verdienst oder Verschulden zuschreiben könnte (wie der Philosoph Peter Janich sich ausdrücken würde), wäre es völlig egal, wie verwandt sie genetisch mit dem Menschen sind. Dann würde man sie als moralfähig bezeichnen, und der Mensch wäre seine Sonderstellung los.

Der tierethische Standpunkt lässt sich auf folgenden paradoxen Imperativ reduzieren: Die Menschen sollen kraft einer Sonderposition, die sie gar nicht innehaben, Tiere moralisch berücksichtigen. Ebenso gut könnte man von einem Menschen fordern, sich wie Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Morast zu ziehen.

Sommer und Schmidt-Salomon schießen sich mit ihrer Argumentation selber ins Abseits. Sie beklagen den “Speziesismus” (Bevorzugung der eigenen Art) und werben zugleich dafür, den Affen Grundrechte zuzusprechen, weil diese derselben Spezies angehören wie wir (Homo troglodytes). Das nenne ich mal einen voll ausgewachsenen Selbstwiderspruch. Dagegen bemerkt das Deutsche Primatenzentrum in Göttingen trocken: “Nicht Humane Primaten nehmen im biologischen Kontext keine kategoriale Sonderstellung ein. Diese haben sie nur im anthropozentrischen Weltbild.”

Fair abgewogen und für zu leicht befunden

Angesichts ihrer schwindelerregenden Argumentation scheint den Autoren von Bruder Schimpanse etwas zu dämmern. Gegen die Raffinesse von Leberegeln sehen die Affen ganz schön alt aus. Und jeder Biber schafft größere Meisterwerke als Schimpansen, die mit Stöckchen Termiten fischen. Zu schweigen davon, was Termiten so zustande bringen und was Schleimpilze so alles auf dem Kasten haben. „Selbstverständlich”, so meinen die Autoren, “ist dabei die Grenzziehung zwischen Menschen und Menschenaffen auf der einen und dem Rest der Tierwelt auf der anderen Seite künstlich: Auch die Interessen anderer Tiere müssen in einer fairen ethischen Güterabwägung berücksichtigt werden.“

Man achte auf das verlegene Räuspern zwischen den Zeilen! Denn „selbstverständlich“ drängt sich der Verdacht auf, das Ganze sei willkürlich bzw. vollkommen aus der Luft gegriffen. Nein? Ach ja! Es müssen schließlich … äh … auch andere Tiere … öh … fair güterabgewogen und … ins Dings … ins ethische Timbuktu geschickt werden. Dort kann man sie dann „berücksichtigen“. Das klingt nach ethischer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme: „Faire Güterabwägung“ muss schließlich von Fachkräften organisiert werden. Es winken Lehraufträge, Professuren, Kommissionsposten.

Wie wohl die „faire Güterabwägung“ z. B. in Bezug auf Ratten oder Anophelesmücken aussähe? Immerhin sind Ratten sehr hoch entwickelte Tiere – ebenso pfiffig wie vermehrungsfreudig. Wie viel Pest wäre den Menschen zugunsten der Ratten denn zuzumuten? Und wie viel Malariatote zugunsten der Mücken? 10 Millionen im Jahr? 100 Millionen? Die Menschen seien ja ohnehin „der größte Pesthauch unseres Planeten“, wie Ingrid Newkirk, Chefin der Tierrechts-Organisation PETA, sagt. Dem Pesthauch wünscht man von tierrechtlicher Seite daher gerne die Pest an den Hals.

Faire Güterabwägung aller Mitgeschöpfe führt zur fairen Vernichtung der Menschen.

Humanismus?

Hinter dem Tam Tam der Tierethiker steht das alte Problem, Demokratie und Menschenwürde darwinistisch zu begründen. Der Philosoph Kurt Bayertz schreibt über die theoretische Inkonsequenz der demokratisch gesinnten Darwinisten des späten 19. Jahrhunderts:

Einserseits verwiesen ihre Vertreter gern und nachdrücklich auf die tierische Herkunft des Menschen, und seine von Religion und Philosophie behauptete Sonderstellung beseitigt zu haben galt ihnen als größter Triumph; andererseits war diese Naturalisierung des Menschen kaum vereinbar mit der gleichzeitigen Betonung, dass die “rohen” Gesetze der Wildnis keinerlei Gültigkeit in der menschlichen Gesellschaft hätten – bzw. haben sollten.

Während Darwin sich jedoch in seinem Werk Die Abstammung des Menschen sehr gewissenhaft mit dieser Frage auseinandersetzte, scheinen Schmidt-Salomon und Sommer sie für irrelevant zu halten.

Die Giordano-Bruno-Stiftung will offensichtlich Fanatikern und dahegelaufenen Dunkelmenschen von PETA und Co. ideologisches Obdach gewähren. Wer sich mit Tierrechtlern und Tierbefreiern gemein macht, verbündet sich mit den Abrissunternehmern der Zivilisation. Die Giordano-Bruno-Stiftung, die angeblich gegen religiöse Bevormundung kämpf, sollte besser darauf achten, dass ihre eigene Religion nicht schlimmer ist als die bekämpfte. Humanismus hat zur Voraussetzung, das spezifisch Menschliche zu betonen, und nicht, es zu leugnen. Wer glaubt, dass Menschen “im Grunde” Affen sind, ist ein Anti-Humanist. Was denn auch sonst?

 

Anmerkungen

* Wenn z.B. die Theorie der inklusiven Fitness (Hamilton), auf die die Giordano-Bruno-Stiftung sich beruft, stimmen würde, müssten Orcas Tümmler und andere Wale netter behandeln als Robben und diese wiederum netter als Fische. Aber leider richten sich die Tiere überhaupt nicht nach den mathematischen Spielereien der Theoretiker.

** Dass ich ihn hier zitiere, bedeutet nicht, dass ich Bauers allgemeinen Thesen zustimme. Allerdings ist seine molekularbiologische Kompetenz sicher höher als die von Dawkins, Schmidt-Salomon und Sommer, weil er als Immunologe selber an Genen geforscht hat.

 

Artikel zur Preisverleihung an Singer und Cavalieri

Michael Zander, Philosophie der Angst

Oliver Tolmein, Peter Singer: Affenfreund, Behindertenfeind und ein Ethikpreis

Diese Artikel befassen sich mit dem hier nicht behandelten Thema der von Singer empfohlenen Tötung Behinderter, die in engem Zusammenhang mit seinem Engagement für Tiere steht.