Reductio ad absurdum

Dümmer gehts nimmer

Die Reaktionen auf meinen Artikel Adolf-Hitler-Medaille für Tierschützer entsprachen meinen Erwartungen: Geblendet von der Adolf-Hilter-Medaille bemerkten viele Leute gar nicht, dass mein Artikel eine ebenso einfache wie stringente Argumentation beinhaltet. Mit dem Nachvollzug logischer Schritte überfordert, kam es bei vielen Rezipienten zu geistigen Systemabstürzen, und deren Gehirne schalteten reflexartig in den Empörungsmodus. (1)

Alle Vorwürfe liefen auf die implizite oder explizite Behauptung hinaus, bei meinem Artikel handele es sich um eine Reductio ad Hitlerum. Dieser Vorwurf beruht allerdings auf Projektion. Nicht ich habe irgendwas auf Hitler reduziert, sondern die betreffenden Rezipienten. Deshalb sei ihnen hier noch einmal kurz auf die Sprünge geholfen.

Reductio ad Hitlerum wäre dies:
1. Hitler war schlecht
2. Hitler war Tierschützer
Daher: Tierschutz ist schlecht.

Hier nun meine Argumentation zum Mitschreiben:

Das Argument

Die These, eine gute Behandlung und hohe rechtliche Stellung von Tieren sei das entscheidende, gar unfehlbare Instrument, um die sittliche Qualität einer Gesellschaft zu messen, erweist sich dann als falsch, wenn gezeigt werden kann, dass es Gesellschaften gab/gibt, wo Tiere einen hohen Status hatten/haben, aber die Menschen einen schlechten. Eine solche Gesellschaft war das nationalsozialistische Deutschland. Es war die seinerzeit menschenfeindlichste und zugleich tierfreundlichste Nation der Welt.

Damit stellt sich obige These als falsch heraus. Die These wäre auch dann falsch, wenn das nationalsozialistische Deutschland nicht die tierfreundlichste Nation gewesen wäre, sondern z. B. nur eine durchschnittlich tierfreundliche. Denn dass das nationalsozialistische Regime zumindest eines der schlimmsten und unmoralischsten der Welt gewesen ist, dürften nur Neonazis ernsthaft bestreiten.

Schlussfolgerungen

Tierschutz ist nicht moralisch schlecht, sondern geboten. (2) Die Qualität des Tierschutzes sowie allgemeine Tierfreundlichkeit sind jedoch keine geeigneten Kriterien, den Umgang der Menschen miteinander zu beurteilen. Eine Gesellschaft, in der z.B. Tiere einen schlechteren Status haben als bei den Nazis, aber Menschen einen besseren, wäre selbstverständlich die sittlich höherstehende. (3)

Zu glauben, Tierfreundlichkeit lasse per se auf Zivilisiertheit und Humanismus schließen, ist illusionär. “Wenn man etwa von der Sorgfalt liest, mit der Rudolf Höß (Kommandant von Auschwitz) seine Pferde behandelt hat […], so bekommt man zumindest den Eindruck, dass das Verhältnis zwischen Tierliebe und dem Umgang mit Menschen weitaus komplexer ist”, bemerkt der Philosoph Marcus Düwell in seinem Buch Bioethik. 

Leute, die nicht einmal die einfachsten Grundregeln des Denkens beherrschen, sollten ihren Mund nicht so voll nehmen. Alle Einfaltspinsel, die etwa den Tierschutz der Nazis mit deren Autobahnbau vergleichen und meinen, ich müsste “logischerweise auch” behaupten, Autobahnen wären schlecht, weil Hitler Autbahnen hat bauen lassen, sollten dringend ihre Denkfähigkeit beim TÜV prüfen lassen.

Nur wenn z. B. eine Autopartei behauptet hätte, die moralische Größe einer Nation könne man untrüglich am Stand des Autobahnbaus erkennen, müsste man das Gleiche einwenden wie ich in Bezug auf den Tierschutz: Dass der Autobahnbau keineswegs im Widerspruch zu menschenverachtenden Zielen steht, sondern mit diesen vereinbar ist.

Zweck meines Artikels

Es geht darum,”ethische” Vegetarier zu zwingen, mit anderen von gleich zu gleich zu kommunizieren. Da sich viele von ihnen moralischen Kredit a priori genehmigen und den Rest der Welt von oben herab anklagen, muss man sie eben so lange stutzen, bis sie bereit sind, aufrichtig zu argumentieren, anstatt wohlfeile Phrasen zu dreschen. Sie sind nämlich in der Begründungspflicht, sofern sie von anderen Menschen Umdenken verlangen. Dass viele Vegetarier vernünftige Argumente durch abstraktes Moralisieren und inquisitorisches Gebaren substituieren, lässt auf einen eklatanten Mangel an jenen Argumenten schließen. Keineswegs sind alle oder auch nur die meisten Vegetarier Nazis; allerdings fallen sie um so eher dieser Ideologie anheim, je weniger sie ihre selbstgefällige Haltung reflektieren.

Unredlich ist es auch, Menschenverachtung bei anderen zu geißeln, während man selber behauptet, Fleischesser stünden unterm Tier. Das sind in der Tat Nazi-Parolen, die vom Vegetartierbund auch noch munter zitiert werden. Wenn ich nun behauptete, Vegetarier seien nichtswürdiger als Gemüse, wäre das Geschrei groß. So lange also die ungeheuerlichen Sätze von Deschner, Kaplan, Newkirk und Co. nicht von den Vegetariern selbst kritisiert werden, ist keine vernünftige Auseinandersetzung möglich.

 

Anmerkungen

(1) Für die ganz Vernagelten erläutere ich noch einmal Schritt für Schritt, welcher Syllogismus in meinem Artikel wirklich enthalten ist:
Prämisse 1
Der moralische Rang einer Gesellschaft/Nation ist umso höher, je besser darin die Tiere behandelt werden und je höher deren rechtlicher Status ist (Behauptung von Gandhi, Nelson und vom Vegetarierbund).
Prämisse 2
Die Nationalsozialisten hatten das seinerzeit mit Abstand beste Tierschutzgesetz der Welt (hohe rechtliche Stellung) und setzten dies auch konsequent um (gute Behandlung).
Konklusion
Das nationalsozialistische Deutschland war seinerzeit die moralisch am höchsten stehende Nation der Welt.
Zu dieser Schlussfolgerung kann es keine zwei Meinungen geben. Sie ist logisch unabweisbar korrekt.
Die Vereinigung oder auch nur das Nebeneinander von extremer Menschenfeindlichkeit und besonderer Tierliebe im Nationalsozialismus bringt diejenigen, welche an Prämisse 1 festhalten, in arge Verlegenheit. Sofern sie der Konklusion nicht zustimmen, bestreiten sie entweder Prämisse 2, oder sie unterstellen den Nazis verwerfliche Motive.
Doch von Motiven oder Gründen ist in den zitierten Sätzen Gandhis und Nelsons gar keine Rede. Warum die Nazis den Tierschutz so ernst nahmen und die Tiere so gut behandelten, spielt für Prämisse 1 also keine Rolle. Nelson war davon überzeugt, im rechtlichen Status der Tiere einen untrüglichen Maßstab gefunden zu haben. Ist sein Maßstab untrüglich, waren die Nazis Moralweltmeister. Punkt.
Daraus folgt notwendig die im Artikel genannte Alternative: Entweder haben Gandhi und Nelson Recht, dann waren die Nazis Moralweltmeister, dann stellt sich die Frage, was der Vegetarierbund gegen die Nazis hat. Oder Gandhi und Nelson hatten Unrecht, dann kann man sie nicht zustimmend zitieren, ohne sich selbst ad absurdum zu führen. Wer das immer noch nicht kapiert, bekommt die Eselsmütze für mitgeschöpfliche Begriffsstutzigkeit aufgesetzt.

(2) Tierschutz lässt sich widerspruchsfrei begründen, wenn der moralische Vorrang des Menschen anerkannt und offen ausgewiesen wird. Nur von daher erscheint etwa die Schmerzempfindlichkeit als plausibles Kriterium der Berücksichtigung. Denn Schmerz ist eine Empfindung, die per Analogieschluss vom Menschen auf andere Lebewesen übertragen wird. Ein derartiger Analogieschluss ist aber für “Antispeziesisten” nicht zulässig. Wer Tiere bevorzugt, die Schmerz empfinden, bevorzugt bestimmte Arten  (Wirbeltiere) aufgrund ihrer taxonomischen Nähe zum Menschen. Wirbeltiere machen überdies nur 5 % aller auf der Erde lebenden Tierarten aus. Die vermeintlich antispeziesistische Ethik entpuppt sich bei genauem Hinsehen als ein Menschenähnlichkeitswettbewerb, bei dem diejenigen Lebewesen gewinnen, welche am lautesten Aua schreien bzw. am knuffigsten aussehen.

(3) Ich sehe hier von der Frage ab, ob es überhaupt Sinn ergibt, ganze Gesellschaften in ein sittliches Stufenmodell einzusortieren. Eine solche Rangfolge der Kulturen ist nämlich die Grundvoraussetzung für den Rassismus. Ich bin deshalb in diesem Punkt sehr skeptisch. Der Vegetarierbund allerdings nicht, denn er macht sich ein solches Stufenmodell unreflektiert zu eigen, indem er entsprechende Sätze von Gandhi und Co. zustimmend zitiert.
Für die Nazis war die Volkskulturstufenlehre des Strafrechtlers Robert von Hippel (1866-1951) sehr bedeutsam. Von Hippel ging in seinem Buch über die Tierquälerei (S. 130ff) noch davon aus, dass das sittliche Empfinden, der Affekt gegen Tierquälerei, mit wachsender Kultur und “Volksbildung” innerhalb einer Gesellschaft notwendig ebenfalls wachse. Die Nazis machten daraus jenes Diktum, dass der Tierschutz “als Gradmesser für den Kulturstand eines Volkes” anzusehen sei. Und die heutigen Vegetarier glauben an dieses Märchen noch immer, weil es so schön bequem ist.

Hier einige Literaturhinweise zum Thema

Peta Deutschland: Gandhi – Kann man die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation daran messen, wie sie die Tiere behandelt? http://www.peta.de/gandhi-kann-man-die-groesse-einer-nation-daran-messen-wie-sie-die-tiere#.U8DjPVZctW8 (abgerufen am 16. September 2014)

Jütte D: Tierschutz und Nationalsozialismus. Die Entstehung und die Auswirkungen des nationalsozialistischen Reichstierschutzgesetzes von 1933. In: Ewig M, Hesse M: Tiere in unserer Geschichte. IDB Münster, Berichte des Instituts für Didaktik der Biologie 2002; Sp 2: 167-184

Tierschutzgesetz vom 24. November 1933. Reichsgesetzblatt Teil 1. 1933; Nr. 132: 987-989

Eberstein WCJ: Das Tierschutzrecht in Deutschland bis zum Erlass des Reichs-Tierschutzgesetzes vom 24. November 1933. Unter Berücksichtigung der Entwicklung in England. Peter Lang, Frankfurt am Main 1999

Dirscherl S: Tier- und Naturschutz im Nationalsozialismus. Gesetzgebung, Ideologie und Praxis, V & R Unipress, Göttingen 2012

Heintz D: Tierschutz im Dritten Reich. Wara, Mühlheim 2008

Han, Y: Gesetzlicher Tierschutz im Deutschen Reich. Peter Lang, Frankfurt am Main 2014

Klueting E: Die gesetzlichen Regelungen der nationalsozialistischen Reichsregierung für den Tierschutz, den Naturschutz und den Umweltschutz. In: Radkau J, Uekötter F (Hrsg.): Naturschutz und Nationalsozialismus. Campus, Frankfurt am Main 2003

Metzler J: Vollwerternährung: Dietätik, Naturheilkunde, Nationalsozialismus, sozialer Anspruch. Steiner, Wiesbaden 2003

Vegetarierbund Deutschland: Vegetarische Zitate. Deschner, Karlheinz. https://vebu.de/tiere-a-ethik/zitate?start=1 (abgerufen am 16. September 2014)

Tierärzte ohne Grenzen: Wenn Tiere Leben bedeuten. http://www.togev.de/ueber-uns.html (abgerufen am 16. September 2014)

Vegetarierbund Deutschland: Über uns. Leitbild. https://vebu.de/vebu/ueber-uns/leitbild (abgerufen am 16. September 2014)

Vegetarierbund Deutschland: Tierschutz konsequent. https://www.vebu.de/vebu/downloads/broschueren/693-tierschutz-konsequent (abgerufen am 16. September 2014)

Kaplan HF: Eß-Kultur – die zweite. http://www.tierrechte-kaplan.org/kompendium/a125.htm (abgerufen am 16. September 2014)

Topping A: Morrissey reignites racism row by calling Chinese a ‚subspecies’. The Guardian, 3. September 2010. http://www.theguardian.com/music/2010/sep/03/morrissey-china-subspecies-racism

 

 

 

 

 

 

Finde den Fehler!

Nun gibt es Leute, die sagen: die anderen mögen tun und lassen, was sie wollen, ich für meine Person ertrage es nicht, wenn Tiere mißhandelt werden. Es ist wichtig zu sehen, daß, wer so spricht, keine moralische Position vertritt. Eine moralische Position vertritt nur derjenige, der von den anderen fordert, dasselbe zu finden (dazu gebraucht er die Worte “gut” und “schlecht”).

Ernst Tugendhat

In einem Facebook-Kommentar zu dem Artikel Unter Heuchlern von Udo Pollmer, der sich mit der Scheinheiligkeit des Vegetarismus befasst, schreibt eine Dame:

Uäääähhh…. wieder ein völlig unsachlicher, schwachsinniger Bericht von Udo Pollmer, dem größten Fleischlobbyisten der Gegenwart… ich könnte kotzen! Ich bin übrigens seit über dreißig Jahren Vegetarier. Aus ethischen Gründen. Und mir geht es gewaltig auf den Senkel, dauernd so eine Scheiße zu lesen!!! Ich missioniere niemanden in Sachen Fleischfressen, […] und ich erwarte nichts mehr, als dass man meine Einstellung respektiert. 

Dies ist eine durchaus typische Reaktion vieler Vegetarier. Sie fühlen sich gröblich missverstanden, wenn sie von “Fleischfressern” aufgrund ihrer moralischen Haltung kritisiert oder verspottet werden, und verweisen gerne darauf, dass sie lediglich eine private Entscheidung getroffen hätten, die zu respektieren sei.

Sie bemerken jedoch nicht ihren Selbstwiderspruch. Ganz gleich, welche Gründe im einzelnen angeführt werden: Sobald man eine “ethische” Entscheidung trifft und entsprechend handelt, fordert man automatisch von anderen Zustimmung bzw. dasselbe Verhalten. Dies unterscheidet moralische Positionen grundsätzlich von bloßen Geschmacksurteilen. Es “gehört gerade zu den Eigentümlichkeiten der Moral, daß der Grundsatz ‘de gustibus non est disptandum’ auf sie nicht anwendbar ist”, schreibt der britische Philosoph Bernard Williams in seinem Klassiker Der Begriff der Moral.

Wer z. B. die Todesstrafe ablehnt, empört sich in der Regel zugleich über diese und natürlich auch über deren Befürworter. Wenn jemand aber sagt: “Ich ertrage die Vorstellung nicht, dass Menschen hingerichtet werden, deshalb bin ich gegen die Todesstrafe”, vertritt er keine moralische Position. Er hat eben nur für sich entschieden, die Todesstrafe abzulehnen und damit implizit zugegeben, dass es moralisch eine exakt gleichwertige Position wäre, sie zu befürworten. Seine Aussage hat denselben Charakter eines Geschmacksurteils wie die eines Menschen, der die Todesstrafe nur deshalb ablehnt, weil sie sein ästhetisches Empfinden stört.

Eine Moral, die keinerlei Anspruch auf Verallgemeinerung erhebt, ist ein Widerspruch in sich. Entweder ist der Genuss von Fleisch moralisch schlecht oder nicht. Wenn das Fleischessen schlecht ist, muss es auch getadelt werden. Ob dieser Tadel in milder oder schroffer Form erfolgt, ist nur eine Frage des Stils. Moralisch wäre es dann jedenfalls geboten, andere über ihr schlechtes Tun aufzuklären und zur Besserung zu bewegen. Wenn man es z.B. für Mord hält, Tiere zu töten, sollte man doch wohl irgendwie versuchen, die Mörder sowie deren Auftraggeber von ihrem Tun abzuhalten.

Ist der Fleischkonsum jedoch in keiner Weise tadelnswert, entfällt selbstverständlich jede moralische Verpflichtung zum Vegetarismus. Es gibt dann keinerlei “ethische Gründe”, auf Fleisch zu verzichten. Die Einstellung, für welche jene empörte Dame Respekt fordert, kann inhaltlich gar nicht akzeptiert werden, weil sie vollkommen widersinnig ist. Wer aus ethischen Gründen den Fleischverzicht praktiziert, aber gleichzeitig so tut, als sei dies bloße Privatsache, hat seine Position nicht durchdacht. Der Verdacht der Heuchelei liegt nahe und bestätigt sich auch bei Lektüre des Kommentars:

Die Kommentatorin bezeichnet Udo Pollmer gleich zu Anfang mit abwertender Intention als “größten Fleischlobbyisten der Gegenwart”. Abgesehen davon, dass diese Bemerkung sachlich falsch ist: Was wäre grundsätzlich an diesem speziellen Lobbyismus auszusetzen, wenn Fleischproduktion und -konsumtion nicht als tadelnswert bzw. verwerflich angesehen würden? Gar nichts. Er wäre genauso gut oder schlecht wie der Lobbyismus für Gemüse. Die Kommentatorin ist also unaufrichtig; sie will sich “ethisch” aus dem Fenster lehnen, schreckt aber vor dem Wind zurück, der ihr entgegenschlägt, und ist daraufhin verschnupft.

Vegetarier sind beleidigt, wenn Fleischesser sich durch die bloße Tatsache des praktizierten Fleischverzichts herausgefordert fühlen. Doch letztere werden ja objektiv ins Unrecht gesetzt, sobald der Vegetarismus “ethisch” begründet wird. Wer tolerant ist, lässt den Vegetariern ihren Kinderglauben, moralisch richtig zu handeln. Solange sie darum kein Aufhebens machen, soll man sie sowenig quälen wie andere Mitgeschöpfe. Sobald sie sich aber mit ihrer “Ethik” aufblähen, muss man ihnen die Luft herauslassen. Denn es gibt kein vernünftiges Argument, welches den Vegetarismus moralisch erzwänge. Akzeptabel ist er nur als individuelle Marotte. Wird diese ehrlich eingestanden, besteht kein Anlass zur Klage. Eine Pflicht zur Rationalität in jeder Lebenslage gibt es nicht.

Toleranz gebietet es, auch widersinnige Einstellungen zu dulden und niemandem deshalb den Mund zu verbieten. Moral gebietet es aber, sie zu kritisieren. Und dies hat Udo Pollmer in seinem Artikel mit guten Argumenten getan.