Hallam und der Holocaust

Die Empörung über Roger Hallam ist groß. Er hatte in einem Interview den Holocaust als „just another fuckery in history“ bezeichnet. Extinction Rebellion Deutschland distanziert sich inzwischen von ihrer Leitfigur. Plötzlich steht Hallam da wie eine zottelige Ausgabe von Alexander Gauland, der die Naziherrschaft als Vogelschiss in der deutschen Geschichte bezeichnet hatte. Und Armin Laschet fragt mit der ihm eigenen Unschuld nach dem Warum, wo es doch um Klimaschutz gehe.

Tja, warum nur, lieber Herr Laschet? Denken Sie mal scharf nach. Was passiert denn laut Extinction Rebellion, Greta, dem Potsdam Institut für Klimafolgenabschätzung und anderen Apokalyptikern, wenn die Welt nicht tut, was sie fordern? Der Planet wird für alle Menschen und die meisten Lebewesen unbewohnbar. Das bedeutet doch wohl, dass sie aufgrund der Klimatastrophe allesamt zugrunde gehen. Angeblich steuern wir wegen unseres bösen Lebenswandels in eine planetare Heißzeit hinein und betreiben laut Klimapapst Schellnhuber Selbstverbrennung. Die Lebewesen werden also langsam aber sicher gegart, gekocht, geröstet und gegrillt. Doch leider gibt es auf dem Siedepunkt niemanden mehr, der das appetitlich dampfende Mahl aus allerlei Erdenwesen noch genießen könnte.

Alles eine Frage der Perspektive
Und nun denken Sie einmal logisch, Herr Laschet! Betrachtet man die Geschichte der Menschheit aus diesem Blickwinkel heraus, relativiert sich der Holocaust in der Tat. Denn so grauenvoll er auch war – die finale Ausrottung aller Menschen mitsamt unseren lieben Tierchen, Pflänzlein und Ökosystemen bei lebendigem Leibe wäre ja wohl noch schlimmer. Oder etwa nicht? Bei der Vorstellung, dass die Erde für immer wüst und leer sein wird wie der Mars, können selbst monströse Menschheitsverbrechen schon mal in den Hintergrund rücken, finden Sie nicht?

Will sagen: Sparen Sie sich Ihre Verwunderung oder Empörung! Solange Sie nur den Sack und nicht den Esel schlagen, kann letzterem das am Buckel vorbeigehen. Sie müssten nicht Roger Hallam fragen, warum er den Holocaust verharmlost; Sie sollten die Leute von Extinction Rebellion fragen, warum sie sich von ihrer Lichtgestalt überhaupt distanzieren. Denn dieses Abrücken wirkt angesichts ihrer globalen Horrorszenarien recht scheinheilig. So etwas machen Tierrechtler alle Tage: PETA poltert los, ProVeg distanziert sich in aller Form. Doch inhaltlich und personell sind beide in Wahrheit ein Herz und eine Seele. Das nennt man geglückte Arbeitsteilung.

Ursache und Wirkung
Falsch und menschenverachtend ist in erster Linie die Klima-Apokalyptik als solche mitsamt ihren politischen Forderungen. Aus ihr folgt die Holocaustrelativierung, und nicht umgekehrt. Von größtem Übel ist zum Beispiel die mit vollem Ernst hinausposaunte Schreckensbotschaft, dass wir noch zwölf Jahre Zeit hätten, um die Welt zu retten. Solche Rhetorik müsste bekämpft werden. Sie beruht auf höchst spekulativen Thesen, die als unumstößliche Wahrheiten präsentiert werden („Heißzeit“, „Tipping Points“ u.ä.) und in dieser Form nicht einmal vom IPCC gedeckt sind. Über die wissenschaftliche Qualität solcher „Zu-Spät“-Prognosen kann man sich u.a. hier informieren. Eigentlich müsste man darüber laut lachen. Doch es ist erschreckend, dass die Menschen trotz aller Aufklärung (heißt: selber denken!) immer wieder mit Inbrunst auf diesen bösartigen Unfug hereinfallen. Das betrifft vor allem die intellektuelle Elite, die um ihrer Eitelkeit und Distinktion willen wortreich jeglichen Verstand stillstellt.

Wenn man aus der Geschichte eines lernen kann, dann das: Sobald allgemein ins apokalyptische Horn gestoßen wird, zählen Menschenleben nicht mehr, werden im Wahn Freiheitsrechte, Demokratie und Wohlfahrt geopfert. Apokalyptiker pflegen mit eherner Konsequenz das aktiv herbeizuführen, was sie angeblich bekämpfen wollen. Und so ist es auch beim Klima-Alarmismus. Nichts löscht alles Leben nachhaltiger aus als die Dekarbonisierung des Planeten. Nichts führt rascher ins Elend von Milliarden Menschen als der universelle Verzicht auf preiswerte, verfügbare, verlässliche Energie.

Holocaustrelativierung ist Business as usual
So schlimm, wie sie tun, scheinen die Leute Holocaustverharmlosungen im Übrigen gar nicht zu finden. Bei Philosophen und Literaturnobelpreisträgern sind solche Relativierungen zum Beispiel durchaus verbreitet, wenn es gilt, die Tiernutzung anzuprangern. Ich empfehle zu diesem Thema die Lektüre des Kapitels „Massentiere“ aus meinem neuen Buch. Warum sollte denn Roger Hallam nicht sagen dürfen, was zum Beispiel Stuart Rachels im Oxford Handbook of Animal Ethics oder Nobelpreisträger J.M. Coetzee in Das Leben der Tiere noch viel drastischer ausdrücken? Hallam behauptet immerhin nicht, dass der Holocaust an Menschen weniger schlimm sei als der „Holocaust“ an Tieren. Doch Yuval Noah Harari bezeichnet die „industrielle Landwirtschaft“ als das größte Verbrechen der Menschheit. Daraus folgt logisch, dass die moderne Landwirtschaft ein größeres Verbrechen sei als Holocaust, Stalinismus oder Maoismus. Aufschrei? Empörung? Fehlanzeige. Stattdessen wird der Autor vom Feuilleton gehätschelt, seine Werke sind auf Bestseller-Listen ganz oben zu finden. Und Thomas D. darf in der ARD sogar eine Wissensendung moderieren. Dass er im ZDF gesagt hat, die Gleischsetzung von Nutztierhaltung und Holocaust sei noch nicht radikal genug, stand seiner Berufung nicht im Wege. Warum sollte also Hallam nicht bald eine Wissenssendung in der BBC moderieren?

Gemeinnützigkeit für XR!
Fast alle Tierrechtsorganisationen sind in Deutschland als gemeinnützig anerkannt. Zum Beispiel PETA, welche die „Massentierhaltung“ mit dem Holocaust gleichsetzt. Die Gründerin der ebenfalls als gemeinnützig anerkannten Organisation Animals‘ Angels, Christa Blanke, hat an der deutschen Ausgabe eines Buches mitgewirkt, das Eternal Treblinka heißt, und damit ist die Tiernutzung gemeint. Frau Blanke ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Es wurde ihr für ihr unermüdliches Engegament in Sachen Tierschutz verliehen. Auch Animal Peace, deren Vorsitzende unverhohlen den Tod von Menschen durch Tiere feiert, hat Gemeinnützigkeitsstatus.

In der Politik ist kein Bestreben erkennbar, Tierrechtsorganisationen jenen Status zu entziehen. Gero Hocker von der FDP steht mit dem Versuch, dies wenigstens bei PETA zu erreichen, auf verlorenem Posten. Denken Sie also auch hier wieder logisch, Herr Laschet! Wenn Tierrechtsorganisationen gemeinnützig sind und Frau Blanke ein Bundesverdienstkreuz bekommt – warum ist dann Extinction Rebellion nicht gemeinnützig? Warum wird Hallam nicht mit einem Verdienstorden geehrt? Tierrechtsorganisationen firmieren unter dem Label „Tierschutz“, der als gute Sache gilt. Extinction Rebellion setzt sich für den Klimaschutz ein, der ebenfalls als gute Sache gilt. Also, Herr Laschet, zählen Sie Eins und Eins zusammen. Setzen Sie sich für Hallam und XR ein! Das wäre zumindest konsequent.

Kritik der vegetarischen Ethik



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Ein ausführliches Interview findet sich hier.

Einen Auszug kann man
hier lesen.

Zwei Bemerkungen zum Video:

  1. Wenn ich sage, dass man gute Gründe braucht, um etwas von anderen moralisch fordern zu können, meine ich im Fall des Vegetarismus nicht eine Litanei wirklicher oder vermeintlicher Missstände. Vegetarier beten diese meist einfach herunter und setzen dabei begründungslos voraus, dass praktizierter Vegetarismus die Lösung jener Missstände sei.
  2. Wenn die vegetarische Ethik tatsächlich widersprüchlicher ist als die traditionelle Ethik, in welcher Fleischkonsum erlaubt ist, dann bedeutet das nichts weniger, als dass damit jeglicher rationale Grund entfällt, die vegetarischen Normen zu befolgen.

Ad hominem und Tu quoque

In Diskussionen vor Publikum, das sich als Bildungselite fühlt, macht man großen Eindruck, wenn man mit erhobenem Zeigefinger argumentative Fehlschüsse aufspießt und ihre lateinischen Namen weiß. Dieses beckmesserische Treiben scheint mir eine letzte Schwundstufe der praktischen Philosophie zu sein, bevor sie endgültig im lärmenden Nichts des puren Aktivismus vergeht.

Direkte Angriffe auf Personen sind sehr beliebt. Man lehnt Argumente mit dem Hinweis darauf ab, dass die Person, welche sie vorträgt, defizitär sei – zum Beispiel ein „Arschloch“. In Fragen der Lebensführung fehlt selten der Einwand, dass die Person selber praktiziere, was sie an anderen kritisiere. Ersteres nennt man argumentum ad hominem, letzteres – als Variante desselben – tu quoque („du auch“). Der Satz „Heute ist Montag“ wird nicht dadurch falsch, dass Adolf Hitler ihn äußert; die moralische Norm „Du sollst nicht töten“ wird nicht ungültig, weil auch Massenmörder sich bisweilen auf sie berufen.

So weit, so richtig. Doch jetzt kommt das Aber. Denn Argumente, die auf Personen zielen, sind als solche keineswegs unzulässig. Sie sind zum Beispiel angebracht, wenn es um Personen geht. Man sollte außerdem stets prüfen, wie es um die Glaubwürdigkeit derer bestellt ist, die moralische Normen aggressiv einfordern. Von unglaubwürdigen Personen lässt man sich nun einmal nicht überzeugen, sondern allenfalls überreden, überrumpeln, zwingen. Die Glaubwürdigkeit einer Person wirft ein Licht auf ihre Moral. Stimmt etwas mit der Person nicht, könnte auch mit ihrer Moral etwas nicht stimmen. Aggressive Moralisten proklamieren möglichst unerfüllbare Normen und klagen andere an, sie nicht zu einzuhalten, um Herrschaft über letztere zu erlangen. Das ist der ganze Witz. Und diesen Witz versteht man nur, wenn man ad hominem denkt.

Im Disput mit Tierrechtlern, Umwelt- oder Klimaschützern, die sich einen philosophischen Anstrich geben, habe ich oft erlebt, dass sie klügelnd auf ad hominem und tu quoque verweisen. Sie wähnen sich dann aus dem Schneider und können ihre Gegner zugleich als Dummköpfe hinstellen, die nicht einmal die simpelsten Regeln der Argumentation beherrschen. Im Buch Warum gibt es alles und nicht nichts? diskutiert Richard David Precht mit seinem kleinen Sohn Oskar unter anderem über den Fleischkonsum. Nachdem Papa den Genuss von Fleisch wortreich und mit Hilfe eines schiefen Gleichnisses verurteilt hat, wendet der Sohn ein, dass Papa doch selber Fleisch esse. Der Vater macht dem Filius daraufhin klar, dass er ad hominem argumentiere. Sinngemäß sagt er (aus dem Gedächtnis zitiert): „Damit wolltest du schön ablenken, gell?, und mich auf Glatteis führen.“ Precht würgt den richtigen Gedanken des Kindes erfolgreich ab. Und wenn Oskar durch den weisen Vater auch der letzte Gedanke ausgetrieben worden ist, steht seiner Karriere als Ethik-Experte nichts mehr im Wege.

Man stelle sich einmal vor, jemand würde sagen: „Wer Schuhe trägt, ist ein Verbrecher“ und selber jeden Tag ein anderes Paar edelsten Leders tragen. Was wäre der erste Einwand? Genau: „Du trägst doch selber Schuhe, also bist du selber ein Verbrecher!“ Und nun stelle man sich vor, dieser Jemand würde in der Art reagieren, wie es jene Meisterdenker tun: „Dieser Einwand ist total das argumentum ad hominem, außerdem voll tu quoque und volltotal ungültig, du Opfer!“ Danach würde er jammern, dass er nie behauptet habe, ein Heiliger zu sein. Außerdem trage er nachts gar keine Schuhe usf. Er würde aber nicht aufhören, andere für ihr besohltes Treiben heftig anzugreifen, ihnen die Schuld an Klimawandel, Kriegen, Hunger, Artensterben, Holocaust, Weltuntergang in die Schuhe zu schieben und der moralischen Schizophrenie zu bezichtigen.

Stände er allein mit einem Pappschild um dem Hals auf dem Jahrmarkt und blökte seine Botschaften per Megaphon über den Platz, würde man ihn wohl kaum ernst nehmen. Man würde vielleicht irgendwann das Ordnungsamt oder die Polizei benachrichtigen. Steht er aber in einem Vorlesungssaal und doziert über Tierethik, Umweltethik, Klimaethik, bekommt er Lorbeerkränze geflochten, wird mit Preisen überhäuft. Ist er Stellvertretender Chefredakteur der ZEIT, fallen ZEITgenossInnen reihenweise auf die Knie. Befindet er sich mit anderen in einer „Aktivistengruppe“, gibt es begeisterte Presseberichte, eine Million Wissenschaftler und scharenweise Prominente erklären sich solidarisch, berühmte Pianisten klimpern Bach dazu. (1)

Mir kommt es inzwischen so vor, als sei diese Art der Ethik einer Gummizelle entsprungen und setze nun alles daran, Ärzte, Pfleger sowie andere Normalgebliebene in selbige zu sperren. Edgar Allan Poes System des Doktor Teer und Professor Feder ist offenbar das herrschende Denksystem geworden.

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(1) Was ich von diesem Pianisten halte, ist derart ad hominem, dass es dafür keine Worte gibt, die öffentlich geäußert werden können. Dadurch spielt er aber nicht schlechter Klavier. Er missbraucht nur Johann Sebastian Bach für ein zutiefst menschenverachtendes Unterfangen und sollte von Euterpe allein deswegen mit lebenslang steifen Wurstfingern an beiden Händen bestraft werden.

„I don‘t discriminate. I hate everyone!“

Diesen Spruch habe ich mal auf einem lustigen Button gesehen. Die Doppeldeutigkeit daran ist das Schönste. Denn „to discriminate“ bedeutet einfach „unterscheiden“, wie es dem lateinischen Wortstamm entspricht. Aber es bedeutet eben auch „Benachteiligen“.

Der Kampf gegen Diskriminierung ist meinem Eindruck nach in eine Phase eingetreten, wo bereits die Unterscheidung eine Benachteiligung sein soll. Da es unerlässlich für das menschliche Denken ist, Unterscheidungen zu treffen, ist ein solcher Kampf zugleich ein Angriff auf das Denken als solches. Das hindert die tapferen Kämpfer*innen jedoch nicht daran, selber in manichäisch scharfer Abgrenzung die Guten (wir) von den Bösen (die da) zu unterscheiden.

Tierrechtler meinen zum Beispiel, in der Unterscheidung von Mensch und Tier sei die Benachteiligung des letzteren bereits enthalten. Dieses Totschlagargument kann man jedoch auch auf sie selber anwenden: Schon die Unterscheidung von Vegetariern und Fleischessern ist bereits eine Benachteiligung der letzteren.

So. Und nun können wir alle den Schlaf der geistigen Umnachtung weiterschlafen und dabei ohne Unterlass von Diskriminierung plappern.

Brennende Fragen der Bewegung

Viele Fragen der vegetarischen Ethik sind so sperrangelweit offen, dass bisher kaum jemand auf die Idee gekommen ist, sie auch nur zu denken. Es herrscht also großer Nachholbedarf, schließlich geht es um die Zukunft unseres Planeten, unserer Kinder, Rinder, Inder, Tinder oder was auch immer.

In einer Dissertation wurde zum Beispiel die Frage aufgeworfen, ob echte irische Männer Vegetarier sein können. Ich hätte darauf mit Hubertus Heil geantwortet: „Diese Frage stellt sich so jetzt nicht“. Aber nein, es musste eine empirische Untersuchung her! Und zwar „unter Einbeziehung des Karnevalsgedankens in die Frau“ bzw., da „Frau“ ja auch nur ein Konstrukt ist, unter Einbeziehung des Dings in das Bums mit Hilfe von Diesem und Jenem.

Und schon gehen weitere Fragen in Stellung. Wie steht es eigentlich um die Nordiren? Die Schotten? Die Waliser? Vielleicht sollte man den Brexit in die Untersuchung mit einbeziehen? „Can A Real Brexiteer Open Up A Can Of Beer?“ Oder: „The Brexit-Paradoxon: On The Inconsistency Of Getting Rid Of The European Union And Not Getting Rid Of Eating Meat. A Multiple Choice Approach“.

Unterdessen braut sich nebenan Einiges zusammen. Greta (!) Gaard kommt in Faard:


Logisch. Wenn Ökofeminismus das Kind des Feminismus ist, ist vegetarischer Ökofeminismus sein – ihr? – Enkelkind. Und wir alle wollen doch eine enkeltaugliche Welt. Also kann es gar keine andere Lösung globaler Probleme geben als den vegetarischen Ökofeminismus. Näheres zu derlei Verwandtschaftsverhältnissen erfahren Sie bei Hedwig und ihrem Mann Helmut (Tante und Schwippschwager).

Doch ich bleibe ratlos bei der Frage: Can A Real Irishman Be A Vegetarian Ecofeminst And A Genderman In One Person? Außerdem leide ich schmerzlich darunter, dass jeglicher Cat-Content fehlt. Katzen müssen einfach mit rein. Und Fischotter! Sooo cute! Also vielleicht: Can A Real Irishman Be A Vegetarian Ecofeminist And a Genderwoman in One Person and Feed His Cats With Otters Which Were Killed On The Highway? For if the vegetarian cat can be seen as the offspring of the carnivorous cat, the roadkill fed cat may be a golden medium way on Route 66.

The offspring of the roadkilled otter can surely be seen as half-orphaned. Hence the moral status of half-orphaned otters maybe different from the moral status of half-orphaned orcas, because orcas can eat otters in one piece but otters cannot eat orcas in one piece. Furthermore a half piece of a full-orphaned orca is not the same as a half piece of a half-orphaned otter because there is a quarter in it which is not in the orca. So maybe we have to quarter the moral status of the former through the half of the latter or vice versa. Is it then allowed to feed half-orphaned otters with full-orphaned orcas which were killed by torpedos?

Please send me a Review Essay! A Dissertation! I languish for it.