Die Nachwelt

Genau da gehört die Mundnasenbedeckung hin!

Würde weltweit bei PCR-Tests auf mindestens drei Gene getestet und würden bei allen Tests maximal 25 Zyklen gemacht, wäre die vermeintlich so gefährliche Pandemie sofort verschwunden. Würden nur diejenigen als Covid-Tote gezählt, deren Ableben nach gründlicher Differenzialdiagnose ursächlich auf eine Infektion mit SARS-Cov-2 zurückuführen ist, gäbe es auf dem Globus wahrscheinlich kaum mehr Tote durch SARS-CoV-2 als durch SARS-CoV-1. Ich habe nach wie vor Zweifel, ob Symptomatik und Krankheitsbild von Covid-19 überhaupt spezifisch genug sind, um letztere als eigenständige Erkrankung zu zählen. Es bleibt insgesamt bei dem, was John Ioannidis bereits im März geschrieben hat:

zit. nach Reiss/Bhakdi

Dass die Menschen weiter mit allerlei rechtswidrigen Maßnahmen traktiert werden, hat offenkundig andere Gründe als die Gefahr durch ein Coronavirus. Gehen wir davon aus, dass den Verantwortlichen durchaus bekannt ist, was ich oben geschrieben habe, sie aber partout den Alarmzustand aufrecht erhalten wollen, ergeben alle Maßnahmen nicht trotz ihrer kontraproduktiven Wirkung einen Sinn, sondern genau deswegen. Man erzeugt mit vollem Bewusstsein einen dauerhaften Notstand, um sich den Menschen (weiterhin) als Retter präsentieren zu können. Das ist in der Geschichte nun wahrlich nichts Neues.

Soziale Distanzierung, Kontaktsperren, Maskenpflicht und ähnliche Maßnahmen werden nicht angeordnet, obwohl sie schaden, sondern weil sie schaden. Zusammen mit der erzeugten Panik machen sie die Menschen anfällig, schwächen deren Immunsystem, fördern Atemwegserkrankungen. Die Maskenpflicht zum Beispiel begünstigt Infektionen durch Rückatmung von Viren, Bakterien, Pilzsporen. Das ist meiner Einschätzung nach der wahre Grund, warum sie verordnet wird.

Ich meine, dass die Tests wider besseres Wissen ausgeweitet werden. Die Verantwortlichen wissen m. E. ganz genau, dass sie nicht zur Diagnose taugen, fast alle falsch positv sind und selbst dann wenig über die Gefährlichkeit des Virus aussagten, wenn sie durchweg korrekte Ergebnisse liefern würden. Doch die Intellektuellen im Land vertrauen weiter dubiosen „Faktencheckern“ wie Correctiv und Volksverpetzer, die das Blaue vom Himmel fabulieren. Man glaubt zwar sonst jeden Unfug -, zum Beispiel, dass wir alle von der industriellen Landwirtschaft vergiftet werden, dass der Planet vor dem Kollaps stehe und dergleichen. Aber dass eine Regierung die Bevölkerung über Risiken durch Viren bewusst täuscht, ist anscheinend außerhalb des Vorstellbaren.

Ein solcher Gedanke wird augenscheinlich nur deshalb brüsk zurückgewiesen, weil er so nahe liegt, aber von der offiziösen Propaganda mit einem strengen Tabu versehen worden ist. Und so sind die Aufgeklärten im Lande nun stolz darauf, nicht zu sehen, was meterhoch vor ihrer Nase steht. Sie sind sogar so meschugge zu glauben, dass Gegner von Coronamaßnahmen in ihrer Eigenschaft als Verschwörungstheoretiker zugleich auch Antisemiten seien. Sie pöbeln friedliche Demonstranten an, die sich für die Grundrechte einsetzen, und sind dabei der Überzeugung, sie selber seien diejenigen, welche für Demokratie kämpfen. Grotesker geht es kaum. Sie fallen alle “Coronaleugner“ an und glauben mit vollem Ernst, damit einen herorischen Kampf gegen Rechts zu führen.

Dabei galt bis etwa Mitte März noch das Gegenteil: Wer Masken trug, galt als unverantwortlicher und unverbesserlicher Narr; wer vor den Gefahren durch das Coronavirus warnte, wurde als rechter Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt. Hätte Frau Kahane („IM Victoria“) also damals schon bei der Bundespressekonferenz ihren Stuss erzählen dürfen, hätten die Corona-Alarmisten als Antisemiten gelten müssen.

Die Gebildeten haben den Regierenden sehr deutlich gezeigt, dass sie beliebig konditionierbar sind. Heute Hü, morgen Hott. Beides wird mit der gleichen Arroganz und Aggression vertreten. Hauptsache, man kann sich geistig und moralisch überlegen fühlen.

Falls es irgendwann eine Nachwelt gibt, in welcher die Vernunft gesiegt hat, wird man sich erschüttert wundern, dass so etwas möglich war. Wie konnten gebildete Menschen nur so verblendet sein, obwohl alle Tatsachen leicht nachzuprüfen, alle Widersprüche leicht aufzudecken waren und es so viele Wissenschaftler mit höchsten Meriten gab, die von Anfang an qualifizierten Einspruch erhoben hatten? Wer den Coronawahn propagiert und weiter aus voller Überzeugung mitmacht, sollte sich ernsthaft fragen, wie er vor einer imaginären Nachwelt eigentlich dastehen will.

Wollen die Alarmisten wirklich als Täter oder Mitläufer gelten, die nach dem großen Katzenjammer flennend bekunden, nur das Beste gewollt oder nichts gewusst zu haben? Wollen sie etwa darauf verweisen, von der bösen Regierung und von Clowns wie Drosten, Wieler, Lauterbach betrogen worden zu sein? Soll man ihnen abnehmen, dass sie nicht durchschaut haben, wie primitiv die Propaganda und wie plump die Täuschungsversuche waren? Wollen Gebildete der Nachwelt allen Ernstes weismachen, sie hätten im Fernsehen und Internet nun einmal „schlimme Bilder“ gesehen und daher gar nicht anders gekonnt, als der Regierung und deren Experten zu glauben?

Das wird ihnen niemand abkaufen. „Schlimme Bilder“, wird man fragen, „wusstet ihr etwa nicht, wie leicht Menschen mit suggestiven Bildern manipuliert werden können? Warum habt ihr nicht mit zwei Klicks recherchiert, wie die Bilder entstanden sind? Warum habt ihr nicht danach geschaut, ob es ähnliche Bilder schon aus den Jahren davor gab? Warum wart ihr nicht misstrauisch? Es gab doch bereits die Panikmache anlässlich der Vogel- und Schweinegrippe. Warum seid ihr ausgerechnet bei Corona darauf hereingefallen? Es war doch exakt das gleiche Spiel. Wieso habt ihr Drosten geglaubt und nicht ungleich kompetenteren Leuten wie John Ioannidis? Was habt ihr euch um Gottes Willen nur dabei gedacht?“

Wie die Regierungen haben sich die Alarmisten weit aus dem Fenster gelehnt, haben restriktivste Maßnahmen befürwortet und willig befolgt, haben Freunde und Verwandte tyrannisiert, ihre alten Angehörigen einsam im Heim sterben lassen, ihre Kinder mit Masken gequält, sich an Shitstorms und Hetzkampagnen beteiligt. Nun müssen sie eben immer noch eins drauflegen, damit niemand auf den Gedanken kommt, dass sie mit ihrer Einschätzung grundfalsch lagen und ihr mieser Charakter offenbar wird.

Auch das ist leicht durchschaubar. Ich frage mich, wie lange die Regierungen und deren Privatvollstrecker aus der Bevölkerung eigentlich noch damit durchkommen.

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Angelas Traum

Achtung Satire:

Es scheint, als hätte Merkel ihre Regierungszeit in den Dienst des Zieles gestellt, aus der Bundesrepublik, besser aus ganz Europa eine neue DDR zu machen. Dafür sorgen auf längere Sicht bereits Klimapolitik, Düngeverordnung und Nachhaltigkeitsgedöns. In Deutschland kommt noch eine wahnwitzige Energiewende hinzu.

Offenbar geht Merkel die Wohlstandsvernichtung aber nicht schnell genug. Schließlich, so hat es den Anschein, möchte sie das Elend (der anderen) noch zu Lebzeiten genießen und sich am Anblick ewig langer Schlangen vorm Konsum ergötzen und den Kampf der Menschen um saisonale und regionale Produkte anschauen, die immer knapp sein werden.

Auch die gegenseitige Spitzelei kommt erst mit Corona richtig auf Touren. Wissenschaft und Gerichtsbarkeit sind schon lange auf Linie. Doch noch immer gibt es dort Restelemente, die es wagen, die großen Erfolge der Regierung infrage zu stellen und zu leugnen, dass alles, was sie tut, wissenschaftlichen Prinzipien folgt.

Nun kann Deutschland, kann Europa, kann die ganze Welt in einer Geschwindigkeit heruntergewirtschaftet werden, wie es sich die stinkreichen Weltverantwortungsdarsteller aller Länder immer schon erträumt haben. Zonen-Angie im Glück.

Ich weiß, ich weiß: Das sind böswillige Unterstellungen. In Wirklichkeit ist es Merkel immer nur um das Wohl aller gegangen. Sie liebt doch … sie liebt doch alle Menschen! Sie setzt sich doch dafür ein! Nun sind Undank und Hass von rechten Spinnern und Verschwörungstheoretikern ihr Lohn. Das ist so ungerecht! Voll gemein. Menno.

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Goldene Worte

Thomas Schäfer (2016), Methodenlehre und Statistik, Kapitel 2, Grundbegriffe der Datenerhebung:

Doch die Daten und Zahlen, mit denen man bei der Auswertung arbeitet, kommen nicht aus dem luftleeren Raum, sondern müssen zunächst gewonnen werden. In der Datenerhebung – gewissermaßen der „Umwandlung“ des Menschen, seines Verhaltens und Erlebens in Zahlen – liegt deshalb eine große Herausforderung. Als Statistiker sollte man den Prozess der Datenerhebung nie aus den Augen verlieren – denn allzu leicht verfällt man sonst dem Trugschluss, dass die Zahlen, mit denen man arbeitet, objektive und zweifelsfreie Aussagen über den Menschen erlauben. Tatsächlich aber wird der Transformationsprozess vom Mensch zur Zahl an vielen Stellen durch die Entscheidungen des Forschers beeinflusst, ob nun bei der Operationalisierung (…) oder bei der Wahl der Stichprobe.

Anhand dieses kleinen Auszugs kann man das ganze Elend der theoretischen Einschätzung von SARS-CoV-2 sowie der praktischen Maßnahmen deutlich machen. Denn es kommt bei der Datenanalyse nicht in erster Linie darauf an, mit vorhandenem Zahlenmaterial gut rechnen zu können und zum Beispiel „exponentielles Wachstum zu verstehen“. Eine empirische Analyse kann immer nur so gut sein wie ihre theoretische Vorbereitung und die Datengenerierung. Je präziser sie im Vorhinein durchdacht und je sauberer die Daten gewonnen wurden, desto besser ist sie.

Das Zitat bestätigt persönliche Erfahrungen während meines Studiums. Die Statistik-Professoren interessierten sich kaum dafür, wie die Zahlen zustande gekommen sind. Hauptsache, sie hatten Zahlen zum Jonglieren. Mit sichtlicher Freude und erkennbarem Spieltrieb führten sie vor, was man damit alles machen kann. Mir kamen die Lehrveranstaltungen eher wie Auftritte von Illusionisten vor, die alles Erdenkliche aus dem Datenpool zu zaubern vermochten.* Allerdings war der Mathematik dahinter schwer zu folgen, sodass sich das Ganze am Ende doch ziemlich dröge ausnahm. Aber man war schließlich nicht zum Spaß da.

Gespeichert habe ich bis heute: Datengenerierung = ungeliebtes Stiefkind. Es ist irgendwie da, man kann es nicht ganz ignorieren, lässt es aber verkümmern. Und so behandelt man Zahlen wie etwas objektiv und zweifelsfrei Gegebenes, ungeachtet dessen, auf welche Weise sie entstanden sind. Eine Zahl, die erst einmal geschrieben steht, hat nun einmal sehr suggestive Wirkung, weil sie so hübsch abstrakt ist.

Seit Beginn des Corona-Wahns habe ich vergeblich versucht zu erklären, dass die vollmundigen Behauptungen über das Virus auf bloßem Datenschrott beruhen. Dazu musste ich nicht erst John Ioannidis‘ bahnbrechenden Artikel vom März lesen. Das spang jedem unbefangenen Betrachter mit Grundkenntnissen sofort ins Auge. Der Statistiker Gerd Bosbach sprach vollkommen zu Recht vom „fürchterlichen Umgang mit statistischen Daten“. Viele andere Experten haben dies seitdem immer wieder bekräftigt, zuletzt Matthias Schrappe im ZDF. Er spricht die einfache Wahrheit aus, dass alle Zahlen, mit denen die grundrechtseinschränkenden Maßnahmen begründet werden, nichts wert sind. Ich fand es von Beginn an geradezu bestürzend, dass solche naheliegenden Einwände selbst bei den mit mir „befreundeten“ Wissenschaftlern keinerlei Gehör fanden. Und ich bin nach wie vor baff, wie zäh an offenkundigem Unsinn festgehalten wird.

Man lässt sich lieber von irgendwelchen Modellierern hypnotisieren und an der Nase herumführen, die in ihren fabelhaften „Projektionen“ im Zweifel einfach noch ein paar Millionen Tote drauflegen. Denn sie können die Differenz zu den realen Todeszahlen einfach als gerettete Leben verbuchen. Sterben statt einer Million nur eintausend Menschen, hat man eben mit Lockdown und Maskenpflicht 999.000 Leben gerettet. Und die intellektuelle Elite ist so unfassbar dämlich, diesen Trick seit nunmehr acht Monaten nicht zu durchschauen. Sie durchschauen auch nicht, dass die Definition derjenigen, die als „Covid-Tote“ gezählt werden, nicht dieselbe ist wie die der Influenzatoten vergangener Jahre und daher die Zahlen auch nicht vergleichbar sind, zumal man ja nun eigentlich mit der neuen Grippesaison wieder bei Null zu zählen anfangen müsste, statt von einer Zweiten Welle zu faseln. Aber ich komme schon wieder ins Ratschen. Ist eh für die Katz …

Adorno hat einmal geschrieben (aus dem Gedächtnis zitiert): „Immer wieder wundere ich mich über den Scharfsinn, den noch die Stumpfesten aufbringen, wenn es gilt, Schlechtes zu verteidigen.“ Ich würde dieses Zitat folgendermaßen abwandeln: „Immer wieder wundere ich mich über den Stumpfsinn, den noch die Scharfsinnigsten aufbringen, wenn es gilt, schlechte Zahlen zu verteidigen.“

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* Auf sehr anschauliche Art machen das übrigens Gerd Bosbach und Jens Jürgen Korff in ihrem Buch Lügen mit Zahlen.

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Automatisch asymptomatisch

Das mit der „asymptomatischen Infektion“ war schon immer ein riesiger Schmarren, genauso wie das mit den „asymptomatisch Erkrankten“. Es hat wenig mit Medizin, aber viel mit Orwell zu tun. Motto: Hüte dich vor den Gesunden, denn das sind die wirklich Kranken!

Es ist simpel: Jemand hat irgendwoher einige RNA-Schnipsel eines Virus auf die Schleimhaut bekommen, niest und überträgt diese Partikelchen dann auf jemand anderen. Testet man beide Personen mit einem PCR-Test, der nicht zwischen intakten Viren und bloßem Genmaterial unterscheiden kann, hat man seine „asymptomatische Infektion“. Zwei Kerngesunde mit ein paar Genfitzeln intus sind nun zwei „Fälle“.

Und deswegen wird die ganze Welt in den Abgrund gerissen. Stramme Leistung.

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Coronews 4

Als Text:

Es ist SARS-CoV-2 Minuten vor Covid, Sie hören die Coronachrichten.

Berlin
Vor dem heutigen Vier-Schranzentreffen des Ministerrats, das wie immer von der Generalrautensekretärin Merkel brachial reglementiert wird, sehen sich die Beteiligten mit ernüchternden Tatsachen konfrontiert. Trotz verstärkter Bemühungen und verschärfter Maßnahmen ist es nicht gelungen, die Gesamtsterblichkeit über das Normalmaß der letzten Jahre hinaus anzuheben. Auch in deutschen Kliniken lässt der Notstand insgesamt auf sich warten. Punktuelle Überlastungen einzelner Intensivstationen seien für eine jährliche Grippesaison leider ganz normal, so Merkel, hier müsse also deutlich mit Patienten nachgelegt werden. Die Krankenhäuser sollen künftig Prämien erhalten, wenn sie Passanten in Rettungswagen zerren und noch vor Ort intubieren. Anders sei ein flächendeckender Kollaps der Kliniken nicht zu erzeugen. Ministerpräsident Söder regte zudem an, mit Corona angereicherte Ebolaviren freizusetzen, denen Genmaterial des Windpockenerregers implantiert wurde, um sie hochansteckend zu machen. Die Menschen würden dann endlich sterben wie die Fliegen. Auf diese Weise könne auch bei Coronaleugnern das richtige Covid-Bewusstsein erzeugt werden.

Wie der Präsident des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler vortrug, habe sich die Übersterblichkeit bisher nur in den Hirnzellen übermotivierter Bürger gefunden, die auch dort Mundnasenbedeckungen tragen, wo sie es nicht müssen. Menschen, die sonntags früh im Park allein auf weiter Flur mit Masken vorm Gesicht herumliefen, wiesen bereits einen vorbildlichen Hirnschwund auf. Ziel müsse es in diesem Kontext aber sein, den Kortex jedes Bürgers vollständig bis aufs Stammhirn abzubauen und das Gesicht mit dem funktionslosen Frontallappen zu behängen. Zu diesem Zweck sollen alle Deutschen verpflichtet werden, täglich mindestens eine Stunde lang die Nachrichten der Öffentlich-Rechtlichen-Sendanstalten zu schauen und damit den Lappen wegzuzappen.

Foto gefunden bei RA Ralf Ludwig

Es gebe aber auch Positives zu berichten. Der Einbruch der Wirtschaft erfolge schneller und nachhaltiger als erhofft. Jedes vierte Unternehmen in Deutschland baue inzwischen Arbeitsplätze ab. Im Gaststätten- und Reisegewerbe sowie in der Kreativwirtschaft seien die Umsätze um mehr als neunzig Prozent zurückgegangen. Man befinde sich auf gutem Weg, sagte Regierungssprecher Seibert, und hoffe, im nächsten Jahr den totalen ökonomischen Stillstand herbeiführen zu können. „Wir schaffen das“, bekräftigte Bundeskanzlerin Merkel. Die frei flottierende Kreativität arbeitslosender Kulturschaffender solle nun genutzt werden, um neue Maßnahmen phantasievoller zu begründen. Buntheit, Vielfalt und Diversity seien unabdingbar im Kampf gegen Corona.

Kiel
Der Arbeitersadistenbund stellte gestern die vorläufigen Ergebnisse seines Ringversuches mit stachelbewehrten Corona-Warn-Halsbändern vor. In einer Autopilotstudie mit über tausend Teilnehmern wurden smartphonlose multimorbide Senioren über achtzig bei Dunkelheit von speziell abgerichteten Hunden an leuchtenden Halsbändern auf Knien über einen Parcours mit Hindernissen geführt. Sobald die Teilnehmer sich covidähnlichen Konstellationen näherten, bohrten sich die Stacheln in den Hals, die Hunde schlugen an und zogen so lange an der Leine, bis die Teilnehmer reglos am Boden liegen blieben. Die Ergebnisse seien vielversprechend, meldete die Autopilotgewerkschaft Cockpit. Alle Teilnehmer trugen erhebliche Blessuren davon. Die Versuche sollen nun in Zusammenarbeit mit dem Arbeitersamariterbund unter Bedingungen der Vollverschleierung lebensecht wiederholt und validiert werden.

Zum Sport
Bei den diesjährigen internationalen Viren-Ausscheidungen in Katarrh konnten sich die Athleten aus Bronchien gegen die Konkurrenz aus dem Mandelkönigreich Tonsillien sowie der Demokratischen Schlundrepublik Pharynx im Stoßen als auch im Reißen der Viruslast durchsetzen. Der Preis ist mit 100 Trilliarden Coronavirionen dotiert. Die Sieger wollen die Summe an Bedürftige spenden.

Das Wetter
Die Coronawetterlage bleibt nach wie vor panisch bis psychotisch. Die heraufziehende internationale Klagewelle wird sich voraussichtlich zum Zentrum hin abschwächen und am Rautengebirgsmassiv der Merkelbetonfrisur abregnen. Danach herrscht wieder eitel Sonnenschein.

Und das waren die Covid-19-Uhr Nachrichten. Verpfeifen Sie andere, wo Sie können, schonen Sie Verwandte und Freunde nicht. Gründen Sie Bürgerwehren gegen Coronaleugner.   

Und hier die Hauptquelle meiner Inspiration: Corona-Transition, Meldungen von heute.