Rohrkrepierer 2013

Den betreffenden Artikel von Focus* gibt es noch online. Zitat:

Es kann grippeähnliche Symptome auslösen, aber auch zu einer schweren Lungenentzündung führen. Anders als das verwandte SARS-Virus führt der neue Erreger auch rasch zu Nierenversagen.

Na sowas? Schwere Lungenentzündungen und sogar schlimmer als SARS (Nierenversagen!). Diese Corona-Pandemie endete als Rohrkrepierer. Warum nur? Vielleicht war Drosten gerade auf dem Klo.
_________________________________________
*Gefunden haben ihn Luana Nussbaum und Saxon.

Veröffentlicht unter Corona

Kliniknotstand wegen Covid?

Ich habe von 1987 bis 1989 meinen Zivildienst auf der Inneren Station eines Krankenhauses im Bergischen Land absolviert. Damals gab es noch keine Fallpauschalen; die Kliniken wurden nach Liegedauer der Patienten bezahlt. Wer einmal aufgenommen wurde, blieb mitunter ziemlich lang. Das galt besonders für die vielen Menschen, die faktisch zum Sterben auf unsere Station verlegt wurden. Zu uns kamen unter anderem Patienten mit Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt, Magen-Darm-Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerorsa, Diabetes, Niereninsuffizienz, Leberzirrhose im Endstadium (not nice) und ganz allgemein fast alle, die andere Stationen nicht haben wollten, auch AIDS-Patienten, vor denen noch eine Heidenangst grassierte.

Ich mit 19 Jahren auf dem Balkon meiner Zivi-Wohnung.

Für unseren Stationspfleger waren nahezu alle betagten Neuzugänge bis zum Beweis des Gegenteils „total durch die Hecke“ und hatten grundsätzlich eine „Stuhlneurose“. Er war – zu unserer Erheiterung – mit seinen immergleichen Diagnosen zwar viel zu schnell bei der Hand, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie stimmten, war recht hoch. Der Anteil alter, multimorbider, geistig verwirrter Personen war immer groß. Damals war es noch nicht üblich, von Alzheimer oder Demenz zu sprechen. Tüddelige oder gänzlich Verwirrte im Seniorenalter hatten eine „Zerebralsklerose“, galten als „verkalkt“.

Es standen maximal etwa 50 bis 55 Betten zur Verfügung. Davon waren in Spitzenzeiten über zwanzig mit Vollpflegefällen belegt, die weder alleine essen, noch sich alleine waschen, geschweige denn aufstehen konnten. Viele waren darüber hinaus „total durch die Hecke“. Herzinfarkte wurden damals noch anders behandelt: Die Patienten blieben wochenlang liegen, durften das Bett auch für ihre Notdurft nicht verlassen, bekamen die Pfanne und mussten gewaschen werden. Auch Patienten mit Schlaganfall konnten sich oft nicht rühren.

Zu Beginn meines Zivildienstes waren wir pro Schicht manchmal noch sechs Pflegepersonen, später waren wir maximal vier, bisweilen nur zwei. Es gab auf der Station zwei Zivildienstleistende, eine Reihe PflegehelferInnen – mit gelbem Namensschild – und voll examinierte PflegerInnen mit blauem Namensschild. In der Frühschicht war eine Pflegekraft, meist eine „Blaue“, damit beschäftigt, die Visite zu begleiten und anschließend auszuarbeiten. Das dauerte Stunden. Diese Person fiel also für den Rest der Schicht als Pflegekraft wegen „Büroarbeit“ weitgehend aus. Ununterbrochen an der Patientenfront standen nur die Zivildienstleistenden. Denn auch die „Gelben“ mussten die Visite begleiten und ausarbeiten, wenn keine „Blauen“ zugegen waren.

Es dürfte jedem einleuchten, dass die Patienten bei dieser Personaldecke nicht optimal versorgt werden konnten. Man muss sich nur vorstellen, dass für eine Ganzwaschung de facto locker zwanzig Minuten und mehr benötigt wurden. Die Patienten zu füttern konnte ewig dauern. Ich hatte vor dem Zivildienst meine Landwirtslehre absolviert und ein Jahr lang im Schlachthof gearbeitet, war sehr jung und sehr gut trainiert. Die körperlichen Anforderungen des Pflegedienstes waren für mich daher lächerlich gering.* Psychisch war die Arbeit hingegen sehr anspruchsvoll.

Da ich es gewohnt war, sehr schwer zu heben, verkürzte ich die Waschzeremonie dadurch, dass ich die Patienten sanft aus dem Bett heraushob, ins Bad trug, sie dort auf einem Hocker unter der Dusche absetzte, schön warm abduschte und wieder zurücktrug. Die meisten stark Pflegebedürftigen waren im Prinzip in der Lage, einen Moment lang zu sitzen, aber einfach zu verwirrt, sich zu waschen, oder zu schwach, um sich aufzurichten. Mit meiner Methode konnte ich gut und gerne zehn Minuten oder mehr pro Patient einsparen.

Dennoch reichte die Zeit hinten und vorne nicht. Zum Glück gab es Angehörige. Diese überhahmen häufig das Füttern. Wir hatten auch ein paar ältere Damen im Haus, die ehrenamtlich mithalfen. Aber diese waren insgesamt viel zu rar gesät, um eine echte Entlastung zu bewirken. Bei Patienten ohne Angehörige wurde es kritisch. Nicht selten sprangen Zimmergenossen ein. Das war natürlich nicht ihre Aufgabe, denn schließlich waren sie selber krank. Wir kalkulierten ihre Hilfe dennoch recht schamlos ein.

Ich habe in der Zeit viele Menschen nicht nur sterben sehen, sondern sie während der Sterbephase begleitet und bis zum Ende gepflegt. Ich habe Patienten erlebt, die als vitale Menschen mittleren Alters eingewiesen wurden und innerhalb von sechs, acht Wochen zu hilflosen Greisen mutierten (aufgrund von Krebs, zum Beispiel). Viele Sterbende quälten sich ganz entsetzlich. Ihr geringstes Problem war dabei die Lungenentzündung. Wenn sie diese „obendrauf“ bekamen, war das oft sogar eine Erlösung. Ich kann mich nicht erinnern, dass die Ärzte besonderen Ehrgeiz an den Tag gelegt hätten, offensichtlich Todgeweihte auf Biegen und Brechen am Leben zu erhalten. Ich entsinne mich auch nicht, dass Angehörige protestiert hätten, wenn in solchen Fällen nicht reanimiert wurde oder ähnliches.

Angesichts meiner Erfahrungen, die immerhin schon über dreißig Jahre zurückliegen, kann ich mich nur über die Debatten wundern, die zum Thema Covid geführt werden. „Kliniken am Limit“ sind etwas ganz Normales. Triagen sind etwas ganz Normales. Lungenentzündungen als Sargnägel sind etwas ganz Normales. Ich nehme doch stark an, dass der Personalschlüssel seit meiner Zivildienstzeit nicht besser geworden ist. Und schon damals war bei uns bisweilen Land unter. Wenn nun durch die schwachsinnigen Anticoronamaßnamhen auch noch alle Angehörigen wegfallen, die zur Genesung ihrer Verwandten oder Freunde beitragen und das Personal entlasten, braucht man sich über Engpässe nicht zu wundern. Der Personalmangel ist das Hauptproblem, nicht der Bettenmangel.

Eines ist klar. Hätte es damals von oben geheißen, dass wegen einer vemeintlich besonders gefährlichen Grippewelle keine Angehörigen zu den Patienten dürfen, hätte ich diese Order ganz sicher nicht befolgt. Es wäre mir vollkommen egal gewesen, ob ich dann ein „Disziplinarverfahren“ oder sonstwas bekommen hätte. Ein solches Verbrechen, Patienten isoliert verkümmern oder sterben zu lassen, hätte ich nicht mitgemacht. Es gibt ohnehin genug Menschen, die keinen Besuch bekommen und einsam sterben. Doch heute halten die Leute ausgerechnet dieses Verbrechen für den Ingegriff der Mitmenschlichkeit. „Die Alten und Schwachen schützen“ ist in Wirklichkeit nur eine üble Drohung. Genau wie dieses ewige „Bleiben Sie gesund!“ Das ist in der Tat zynisch. Es wird alles getan, um die Gesundheit der Menschen zu schwächen, und dann kommt man ihnen mit „Bleiben Sie gesund!“ Dazu sage ich nur: Eins in die Fresse, mein Herzblatt!

Veröffentlicht unter Corona

Coronews 5

Als Text:

Es ist Covid vor zwölf, Sie hören die Coronachrichten.

Genf
Ein Team von 22 internationalen Fachleuten – genannt Catch 22 – behauptet, zahlreiche handwerkliche Fehler im Kinokassenschlager PCR Alarm from Inner Space des B-Filmteams um Roger Corman, Ed Wood und Chris Drosten nachgewiesen zu haben. Diese Behauptung wurde von einem Gremium hochkarätig fehlbesetzter Minderbemittelter umgehend als Desinformation entlarvt. Der Gremiumsvorsitzende Udo Lindenberg meinte, „die Typen haben das totale Rad ab“, Vizefatzefatzke Wolfgang Niedecken betonte, das Gutachten von Catch 22 rieche nach Kristallnacht.

Die Vorsitzende des Ethikrates, Carolin Kebekus, äußerte sich zur personellen Zusammensetzung der Gruppe. Michael Yeadon (früherer Forschungsleiter von Pfizer), Kevin McKernan (Gentiker, Inhaber mehrerer Patente im Bereich der PCR-Diagnostik), Pieter Borger (Molekulargenetiker), Fabio Franchi* (Spezialist für Infektionskrankheiten und Präventionsmedizin), Makoto Ohashi (Mikrobiologe und Immunologe), Ulrike Kämmerer (Zellbiologin) und die anderen, so wörtlich, „Arschlöcher“, seien allesamt „voll asi“ und würden im öffentlichen Nahverkehr wahrscheinlich nicht einmal eine Mundnasenbedeckung tragen. Zur Bekräftigung ihrer wissenschaftlichen Kritik zeigte Kebekus den Stinkefinger.

Der Interessenverband staatlich geprüfter Taugenichtse und Studienabbrecher hat bereits einen von der Regierung genehmigten Shitstorm gegen Catch 22 eingeleitet. Die zeitnahe und raumferne Aburteilung sowie Abschießung aller Beteiligten mit Corona-Hot-Shots gilt als gesichert.

Berlin
Die in Berlin Moabit ansässige Initiative Qualitätsmedizin hat sich in einer über tausendseitigen Anklageschrift selbst verurteilt und in die benachbarte Justizvollzugsanstalt eingewiesen. In der Schrift flehen die Studienleiter um Vergebung dafür, in ihrer Erhebung der Krankenhausdaten für das erste Halbjahr 2020 hohe Qualitätsstandards eingehalten zu haben. Die Erhebung in über 400 Krankenhäusern zeigt, dass es dort im Vergleich zu 2019 zu jedem Zeitpunkt weniger Patienten mit Atemwegsinfektionen und weniger Beatmungspflichtige gab. Doch daraus dürfe man auf keinen Fall schließen, dass es dort im Vergleich zu 2019 zu jedem Zeitpunkt weniger Patienten mit Atemwegsinfektionen und weniger Beatmunspflichtige gegeben hätte. Wer diesen Schluss ziehe, müsse laut Statuten des Infektionsmonopolys direkt ins Gefängnis.

Den** Satz „Zu keinem Zeitpunkt war in den beteiligten Krankenhäusern ein Kapazitätsengpass messbar“ dürfe man nicht dazu missbrauchen, den staatlich verkündeten Kapazitätsengpass anzuzweifeln. Wer dies trotzdem tue, ignoriere das Faktum, dass die Inititative ihre Studie ausschließlich zu Distanzierungszwecken angefertigt habe. Den Beteiligten sei dabei bewusst gewesen, das das Einhalten von Qualiätsstandards strafbar sei. Je höher die Standards, desto höher die Strafe. Höchste Standards erzwingen die Höchststrafe. Ein erster Schritt in diese Richtung sei es, sich selbst in die Justizvollzugsanstalt einzuweisen. Man hoffe inständig auf öffentliche Demütigung mit anschließender Vierteilung. Alles andere wäre eine Verharmlosung der Leugnung. 

Zum Sport
Bei den diesjährigen interzellularen Infektionsmeisterschaften in Inzell kämpfen die Athleten zur Zeit um ihr Leben. Beim Reißen der Viruslast liegt bisher der letztjährige Sieger Charles Bronchien aus Husten mit einer Rotznasenlänge vorn. Beim Virenausstoß warf das Superspreaderinnensupermodel Gisele Schlündchen nach einem Kehlkopf-an-Kropf-Rennen ihren Abszess mit Weltrekordweite in den Aerosolnebel und konnte auch bei der Inkubationszeit den Bestwert erzielen. 

Das Wetter
Heute legen Temperatur und Luftdruck landesweit ihre Arbeit nieder und protestieren am Brandenburger Tor gegen die im neuen Infektionsschutzgesetz festgelegten Grenzwerte. Am Nachmittag wird es Proteste hageln und Pflastersteine regnen. Der Deutsche Infektionsschutzdienst empfiehlt das ganzjährige Tragen von Mundnasenschleimhäuten.

Das waren die Covid-19-Uhr-Nachrichten. Kommen Sie nicht auf Gedanken. Tun Sie gefälligst, was man ihnen sagt. Und murren Sie nicht, wenn man Ihnen trotzdem das Fell über die Ohren zieht.

________________________________________
* Franchi wird „Franki“ ausgesprochen, nicht „Frantschi“ wie irrtümlich im Podcast.
* Im Podcast irrtümlich „Der“.

Quellen der heutigen Sendung:

Corman-Drosten-Review

Drosten-PCR-Test-Studie: Rückzugsantrag gestellt wegen wissenschaftlicher Fehler und massiver Interessenkonflikte

Corona-Politik: Grundlegende PCR-Teststudie auf Treibsand gebaut? von Ansgar Neuhof

Bericht zur Coronalage vom 1. 12. 2020 von Gunter Frank

Die herbeigeredete Katastrophe von Susan Bonath